Kachelmann-Prozess Ob's der Wahrheitsfindung dient?

Jörg Kachelmann (rechts) und sein Anwalt: "Exakt zwei Leute können Auskunft geben"
dapd

Jörg Kachelmann (rechts) und sein Anwalt: "Exakt zwei Leute können Auskunft geben"


Schon erstaunlich, wie schnell sich ansonsten seriöse Medien dazu haben hinreißen lassen, für eine Seite Partei zu ergreifen. Bis hin zu den Launen des Schicksals, die eine Alice Schwarzer plötzlich zur "Bild"-Kolumnistin machen. Im Dienste der vermeintlich guten Sache ist es ihr scheinbar egal, dass sie sich die Titelseite mit den täglichen Titten teilt.

Ehrlich gesagt habe ich das Interesse an diesem Verfahren komplett verloren. Als Außenstehender begreife ich nicht, was Details über sexuelle Vorlieben bis hin zu der Beschreibung diverser Praktiken für eine Relevanz für den Ausgang des Verfahrens haben.

Es ist doch so: Was in dieser Nacht passiert ist, da können exakt jene zwei Leute Auskunft geben, die dabei waren. Was die gefühlten 29 "Lausemädchen" zur Wahrheitsfindung beitragen können, hat sich mir bis heute nicht erschlossen.

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