Känguru-Wiederauferstehung Skippi rides again

Kult-Känguru Skippi lebt. Das Beuteltier, das aus einem Wildpark in Baden-Württemberg entwischt und nach Polizeiangaben von einem Lkw überfahren worden war, konnte jetzt offenbar gesund eingefangen werden.

Bad Wurzach - Skippi, ein Rotnacken-Wallaby-Känguru, war am 5. August unter dem Zaun eines baden-württembergischen Tierparks hindurchgeschlüpft und hatte sich auf seine Wanderung durch Schwaben begeben. Immer wieder gingen bei der Polizei und beim Alpakahof Anrufe ein, dass ein Känguru gesehen worden sei. Doch nie gelang es, Skippi einzufangen.

Vergangene Woche wurde ein Känguru derselben Rasse auf einer Bundesstraße bei Memmingen von einem Lastwagen erfasst und tödlich verletzt. Doch Tierparkchefin Gerda Leichtle ließ sich nicht beirren und schenkte der Nachricht von Skippis Tod keinen Glauben. Schließlich hatte sie fast zeitgleich einen Anruf aus Leutkirch bekommen: Das Känguru hüpfe dort quicklebendig in einem Maisfeld herum.

Zwei Tage später wurde wieder ein Känguru in einen Verkehrsunfall verwickelt, diesmal ging die Sache jedoch glimpflich aus. Als Leichtle zum Unfallort kam, konnte sie das angefahrene Tier als Skippi identifizieren. Als sie es jedoch einfangen und wieder mit nach Hause nehmen wollte, machte Skippi einen Sprung und war wieder verschwunden.

Heute morgen konnte das Tier schließlich eingefangen werden. Nach Aussage der Besitzerin macht Skippi äußerlich einen gesunden Eindruck, ob der Zusammenstoß mit dem Auto Verletzungen hinterlassen hat, muss jetzt der Tierarzt feststellen.

pad/ddp

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