Frontal-Crash Viele Tote bei Busunglück in Kalifornien

Sie waren unterwegs zu einer Universität im Norden Kaliforniens: Eine Schülergruppe ist in den USA mit dem Bus verunglückt. Das Fahrzeug stieß frontal mit einem Lkw zusammen. Zehn Menschen starben, Dutzende wurde verletzt.


Los Angeles - Der Aufprall war gewaltig: Beim Zusammenstoß eines Busses mit dem Lastwagen eines Paketdienstes sind im US-Bundesstaat Kalifornien zehn Menschen getötet und mehr als verletzt worden. In dem Bus waren Schüler unterwegs, die die Humboldt State University in Nordkalifornien besuchen wollten. Das berichtet die "Los Angeles Times" in ihrer Online-Ausgabe.

Zu dem Unfall auf dem Freeway in der Nähe der Stadt Orland kam es laut Polizei, als der Lkw-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Lastwagen habe den Mittelstreifen durchbrochen, einen Pkw gestreift und sei frontal mit dem Bus kollidiert, sagte Polizeisprecherin Tracy Hoover. "Lkw und Bus gingen in Flammen auf. Beide Fahrzeuge wurden völlig zerstört. Von dem Lastwagen ist kaum etwas übrig geblieben."

Der Busfahrer und der Fahrer des Lastwagens starben durch die Wucht des Aufpralls. Alle anderen Todesopfer waren offiziellen Angaben zufolge Insassen des Busses, also Schüler. Die Verletzten, von denen die meisten Schnittwunden, Prellungen und Gehirnerschütterungen erlitten, wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. "Sie wirkten traumatisiert", sagte Polizeisprecherin Hoover. Auch der Fahrer des Pkw wurde mit Verletzungen in eine Klinik eingeliefert.

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Busunglück in Kalifornien: Frontal-Crash auf dem Freeway

wit/dpa/Reuters



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