Kalifornien Feuerwehrmann rettet Mischling mit Mund-zu-Hund-Beatmung

Dem beherzten Einsatz eines Feuerwehrmannes hat der Mischlingshund Nalu Marley sein Leben zu verdanken: Der Retter beatmete den bei einem Brand bewusstlos gewordenen Hund mit dem Mund.


Mit Mund-zu-Mund-Beatmung hat ein Feuerwehrmann in Kalifornien einen Hund gerettet. Das Herz des Mischlings hatte bereits aufgehört zu schlagen.

Die Feuerwehr wurde eigenen Angaben zufolge zu einem Brand in einem Apartmenthaus in Santa Monica gerufen. Bei der Durchsuchung einer Wohnung sei das Tier gefunden worden

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Mund-zu-Hund-Beatmung: Feuerwehreinsatz mit Leib und Seele

- es habe nicht mehr geatmet und keinen Puls gehabt.

Seine Besitzerin hatte Medienberichten zufolge noch versucht, die Wohnung zu betreten um den kleinen Mischlingshund namens Nalu Marley zu retten. Sie kam wegen des starken Rauchs aber nicht mehr hinein.

"Auferstanden von den Toten"

Laut der Feuerwehr wurde der Hund nach draußen gebracht, wo einer der Retter ihn zunächst Mund zu Schnauze beatmete. Dem kleinen Tier sei auch Sauerstoff gegeben worden. Die Feuerwehr nutzte dazu ein spezielles Beatmungsgerät für Haustiere, das zur Standardausrüstung gehört.

Nach rund 20 Minuten habe der Mischlingshund wieder von allein geatmet. Er konnte später sogar wieder herumlaufen - zur Erleichterung seiner besorgten Besitzerin. Diese postete ein Foto ihres Lieblings auf die Facebook-Seite der Feuerwehr, bedankte sich und schrieb: "Von den Toten auferstanden!!! Er ist so glücklich, am Leben zu sein, obwohl alle seine Sachen stark vom Rauch beschädigt sind."

brt/dpa

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