Surfwettbewerb für Hunde Bing Bang, der alte Hase auf dem Board

In Kalifornien sind 40 Vierbeiner zum Surf-Contest angetreten. Ob Freestyle oder Standard, mit Herrchen oder ohne – selbst die winzigsten Hunde meisterten die Wellen.
Surfender Hund beim 16. Surf-A-Thon für Hunde in Del Mar, Kalifornien

Surfender Hund beim 16. Surf-A-Thon für Hunde in Del Mar, Kalifornien

Foto: Daniel Knighton / Getty Images

Am Hundestrand im kalifornischen Del Mar sind wasserliebende Vierbeiner sowie ihre Besitzerinnen und Besitzer zum 16. Surf-A-Thon zusammengekommen. Veranstalter des jährlichen Surfwettbewerbs für Hunde ist die Tierschutzorganisation »Helen Woodward Animal Center«.

Insgesamt 40 Hunde waren zum Wettbewerb angetreten, darunter auch ein besonders winziger »Teacup Chihuahua« namens Bing Bang, der schon im Alter von vier Monaten mit dem Surfen angefangen haben soll. Vor vier Jahren kaufte seine Besitzerin Naomi Masiello im Supermarkt einen Kinderpool für 20 Dollar, füllte ihn mit Wasser, legte ein Boogie Board in die Mitte und setzte Bing Bang drauf. Seitdem surfe der Hund regelmäßig, sagte Masiello der »San Diego Union-Tribune «.

Schnittig: Surf-Hund Faith auf der Welle

Schnittig: Surf-Hund Faith auf der Welle

Foto: Daniel Knighton / Getty Images

Beim diesjährigen Wettkampf habe Bing Bang seine Sache gut gemacht – »er ist nur dreimal in zehn Minuten vom Board gefallen«, sagte Masiello.

Mehr als 300 Zuschauer waren gekommen und bejubelten unter anderem Bamboo, einen siebenjährigen »Double Doodle« — eine Kreuzung aus Goldendoodle und Labradoodle. Das Tier stand nicht nur gemeinsam mit seinem Herrchen auf dem Board, sondern fing gleichzeitig auch noch Frisbees, die ein weiteres Teammitglied ihnen zuwarf. Eindrücke von der Veranstaltung sind diesem Video zu entnehmen:

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Bewertungskriterien für einen Platz auf dem Treppchen sind Form, Länge des Surfritts und Spaß am Sport. Den Veranstaltern zufolge geht es nicht allein um Perfektion, sondern auch um Kreativität, um »sun and fun«. In der Sparte Freestyle wurde nach dem besten Hund-Mensch-Duo sowie den besten Rudel-Surfern gesucht – also Hunden, die sich zu mehreren aufs Brett trauen. Es gab außerdem einen Kostümwettbewerb für Vierbeiner in schrägen Outfits.

Den Gesamtsieg heimste letztlich ein Scottish Terrier namens Petey ein. Laut »San Diego Union-Tribune« kamen bei der Veranstaltung am Sonntag etwa 14.000 Dollar an Spenden zusammen, die jetzt in medizinische Behandlung oder Vermittlung von Tieren gesteckt werden sollen.

ala
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