Kalifornien Waldbrand zerstört Urlauberparadies

Bei einem Waldbrand im kalifornischen South Lake Tahoe sind bisher fast 200 Häuser und 2000 Hektar Land zerstört worden, hunderte sind von Flammen bedroht. Etwa tausend Einwohner des Urlauberortes wurden in Sicherheit gebracht. Heftiger Wind erschwert die Löscharbeiten.


South Lake Tahoe - Der Polizei zufolge waren mindestens 500 weitere Häuser von den Flammen bedroht, die bereits mehr als 200 Hektar Land verwüstet haben. Verletzte habe es bisher keine gegeben. Das Feuer sei allerdings erst zu fünf Prozent unter Kontrolle und drohe, auf seinem Weg weitere 500 Häuser niederzubrennen.

South Lake Tahoe: Böen erschweren die Arbeit der Feuerwehr
AP

South Lake Tahoe: Böen erschweren die Arbeit der Feuerwehr

"Die Sache ist außer Kontrolle und es gibt keine Schätzungen, wann sich das ändern könnte", sagte der Sprecher des Sheriffs im Bezirk El Dorado, Kevin House. Die Verwaltung des Bezirks nordöstlich von Sacramento habe bereits den Notstand ausgerufen.

Ein Mitarbeiter der Forstbehörde sagte, es sei unklar, was den Brand ausgelöst habe. Wegen des klaren Wetters sei es jedoch wahrscheinlich, dass er von Menschen verursacht worden sei.

Heftiger Wind von bis zu 72 Kilometern pro Stunde erschwerten den Feuerwehrleuten die Arbeit. Nach Angaben der Behörden herrscht in diesem Abschnitt der Sierra Nevada wegen hoher Temperaturen nach einem ungewöhnlich trockenen Winter große Brandgefahr.

jjc/Reuters/AP



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