Kampf gegen Aids Prinz Harry eifert seiner Mutter nach

Der jüngste Sohn von Prinzessin Diana will offenbar das Engagement seiner Mutter für Aids-Waisen fortführen. Bei einem Besuch des afrikanischen Königreichs Lesotho gründete Prinz Harry eine Wohltätigkeitsorganisation. Außerdem traf er auf einen alten Bekannten.


Johannesburg/Maseru - Harry traf bei seinem Besuch auch den heute sechsjährigen Mutsu Potsane, dessen Eltern an Aids gestorben waren. Beide hatte sich vor zwei Jahren bei einem freiwilligen Arbeitseinsatz des Diana-Sprösslings in Lesotho angefreundet und fanden auch diesmal spontan wieder Gefallen aneinander. Die Wohltätigkeitsorganisation gründete Prinz Harry gemeinsam mit dem Bruder von Lesothos König Letsie III, Prinz Seeiso.

Im Gedenken an seine vor neun Jahren bei einem Autounfall in Paris gestorbene Mutter nannte er sie "Sentebale", wie die südafrikanische Zeitung "The Star" berichtet. Übersetzt bedeutet der Lesotho-Ausdruck "Vergiss mich nicht". Seine Mutter wäre sicherlich stolz auf ihn, erklärte Harry Journalisten.

Prinz Harry war insgesamt vier Mal in Lesotho. Das erste Mal hatte er in einem Aids-Waisenhaus ausgeholfen. Gestern war er dorthin zurückgekehrt, um die Fortschritte bei der Modernisierung der Institution zu begutachten.

Harry, der seit rund zwei Jahren mit der in Kapstadt lebenden Studentin Chelsy Davy verbandelt ist, traf Mitte der Woche in Lesotho ein. Der Kleinstaat liegt eine halbe Flugstunde von Durbans Prominenten-Vorort Umhlanga Rocks entfernt, wo Chelsys Eltern ein Anwesen besitzen. Ein Sprecher der britischen Botschaft in Südafrika lehnte es jedoch ab, Gerüchte über einen Besuch von Prinz Harry in dem Kap-Staat zu bestätigen.

jto/dpa



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