Ontario und Quebec besonders betroffen Fünf Tote und Hunderttausende ohne Strom durch Unwetter in Kanada

Am Wochenende haben Stürme zwei kanadische Provinzen verwüstet, als sie mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde über Stadt und Land hinwegrasten. Mehrere Menschen wurden von Bäumen erschlagen.
Verwüstung auch in Ottawa: Ein Baum hielt dem Unwetter nicht stand

Verwüstung auch in Ottawa: Ein Baum hielt dem Unwetter nicht stand

Foto: Justin Tang / AP

Bei mehreren heftigen Stürmen und Gewittern sind in Kanada am Wochenende mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Das Unwetter zog eine Schneise der Verwüstung durch die Provinzen Ontario und Quebec und trennte etwa 850.000 Haushalte von der Stromversorgung, wie das kanadische Umweltministerium  mitteilte.

In den Städten Toronto, Montreal und Ottawa wurden Windgeschwindigkeiten von 130 Kilometern pro Stunde gemessen. Derart starke Unwetter gelten in dieser Region – der bevölkerungsreichsten des Landes – als selten.

Laut übereinstimmenden Medienberichten wurden vier Menschen von umstürzenden Bäumen erschlagen. Zudem starb eine Frau, als ihr Boot auf einem Nebenfluss des Sankt-Lorenz-Stroms kenterte.

Am Samstagabend waren laut der Internetseite PowerOutage rund 925.000 Haushalte in Ontario und Quebec ohne Strom – für Kanada, ein Land mit 38 Millionen Einwohnern, eine hohe Zahl. Auch am Sonntagnachmittag gab es noch immer in mehr als 600.000 Haushalten keine Elektrizität.

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Der Stromanbieter Hydro One schrieb auf Twitter, es dürfte noch mehrere Tage dauern, bis die Versorgung wieder hergestellt werden könne.

atb/dpa