Überschwemmungen in Québec Tausende Häuser stehen unter Wasser

Knapp 3000 Häuser überflutet, mehr als 1300 Menschen in Sicherheit gebracht: Heftige Regenfälle und Schneeschmelze haben in der kanadischen Provinz Québec Überschwemmungen ausgelöst.

Foto aus einem Hubschrauber: Überflutete Häuser in Québec
Christinne Muschi/REUTERS

Foto aus einem Hubschrauber: Überflutete Häuser in Québec


In Teilen der kanadischen Provinz Québec haben die Bewohner mit heftigen Überschwemmungen zu kämpfen - ausgelöst durch starke Regenfälle und Schneeschmelze. Mehr als 2900 Häuser standen unter Wasser, rund 1300 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, wie Radio Canada meldete.

Der Premierminister der französischsprachigen Provinz, François Legault, versprach den Betroffenen schnelle Hilfe. Am schwersten betroffen war demnach die Region Beauce südöstlich der Provinzhauptstadt Québec. In der Gemeinde Sainte-Marie standen rund tausend Häuser unter Wasser.

Heftig getroffen hat es auch die im Westen Québecs nördlich der kanadischen Hauptstadt Ottawa gelegene Stadt Gatineau. Sie war schon 2017 von Überschwemmungen und 2018 von einem Tornado heimgesucht worden.

Überschwemmungen in Québec: mit dem Ruderboot über die Straße
Sebastien St-Jean /AFP

Überschwemmungen in Québec: mit dem Ruderboot über die Straße

Bei einem Besuch in einem völlig überfluteten Stadtviertel Gatineaus warnte Legault vor den Folgen der Erderwärmung. "Man muss zur Kenntnis nehmen, dass mit dem Klimawandel solche Ereignisse häufiger vorkommen als in der Vergangenheit. Wir müssen also unsere Programme anpassen."

wit/dpa



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