kurz & krass Kanadische Provinz warnt Einwohner vor Zombie-Angriff

Screenshot der Website Emergency Info BC: "If you are ready for zombies..."

Screenshot der Website Emergency Info BC: "If you are ready for zombies..."

"Wer gegen Zombies gewappnet ist, ist gegen jede Katastrophe gewappnet": Eine kanadische Provinz überrascht ihre Einwohner mit ungewöhnlichen Notfalltipps. Ein Pinguin hält die japanische Küstenwache zum Narren. Und in Paris streiken die Nackttänzerinnen. Die kuriosesten Kurzmeldungen der Woche. Klicken Sie sich durch:

Was tun, wenn Zombies angreifen?

Ottawa - Eine kanadische Provinz bereitet ihre Bewohner auf mögliche Zombie-Angriffe vor - in einer Werbung für ihre Website mit Notfalltipps für Naturkatastrophen. Die Gefahr, dass Zombies an die Türen der Einwohner von British Columbia klopften, sei zwar gering, heißt es auf der Website von Emergency Info BC . Doch "wer gegen Zombies gewappnet ist, ist gegen jede Katastrophe gewappnet".

Die Website enthält Richtlinien für den Fall, dass eine Epidemie Menschen in Zombies verwandelt, außerdem eine Karte mit Risikogebieten in British Columbia sowie Tipps für die Zusammenstellung eines Überlebenssets für Attacken von lebenden Toten.

Da hinter der Botschaft ja durchaus ernste Absichten stecken, bietet die Seite außerdem Links zu Notfalltipps für den Fall echter Katastrophen. "Abgesehen von Zombie-Angriffen könnte Ihre Region von Überschwemmungen, Erdbeben oder Tsunamis bedroht sein. Informieren Sie sich, und bereiten Sie sich vor", heißt es.

Japanischer Pinguin auf der Flucht


Tokio - Zwei Monate nach der spektakulären Flucht eines Pinguins aus dem Sea Life Park in Tokio hält das Tier die Japaner weiter in Atem - und ist nun sogar der Küstenwache entwischt. "Er ist schnell wie ein Fisch, man kann ihn nicht mit einem Netz von einem Schiff aus fangen", sagte der Sprecher des Parks am Donnerstag in der Hauptstadt. Mit zwei Booten hatte die Küstenwache nach eigenen Angaben das Tier eine Stunde lang verfolgt, bis es ihnen entwischte.

Der Pinguin sei in den vergangenen Tagen häufiger in der Bucht von Tokio schwimmend gesehen worden, sagte der Sprecher des Parks. Man werde nun versuchen, das rund 60 Zentimeter große Tier an Land zu fangen. Viele Japaner erinnert die Flucht an den Film "Madagaskar", in dem mehrere Tiere - darunter auch Pinguine - in New York aus dem Zoo ausbrechen und jede Menge Abenteuer erleben.

Fastfood-Restaurant serviert Sandwich mit abgetrenntem Finger

Jackson - Ryan Hart hatte sein Roastbeef-Sandwich fast aufgegessen, als er auf etwas Knorpeliges biss. Der 14-Jährige aus dem US-Staat Michigan spuckte aus und machte eine gruselige Entdeckung. "Ich wollte mich übergeben, es war einfach widerlich", sagte er der Tageszeitung "Jackson Citizen Patriot". Denn das fleischige Etwas, das er da vor sich sah, war ganz offensichtlich ein Finger.

Das Körperteil gehört einer Mitarbeiterin der Restaurantkette Arby's. Offenbar habe sich die Mitarbeiterin ihren Finger an einer Schneidemaschine abgeschnitten und dann ihren Arbeitsplatz verlassen, ohne jemanden zu informieren, sagte der Direktor der Gesundheitsbehörde des Bezirks Jackson, Steve Hall. Die Kollegen hätten zunächst weitergearbeitet, bis sie gemerkt hätten, was vorgefallen sei, sagte er.

Ein Sprecher von Arby's entschuldigte sich für den "bedauernswerten Vorfall" und sagte, das Unternehmen untersuche die Angelegenheit. Die verletzte Mitarbeiterin sei in einem Krankenhaus behandelt worden.

Mutmaßlicher Diamantendieb muss ohne Toilette ausharren

Windsor - Unter ganz besonderer Beobachtung der kanadischen Polizei steht derzeit ein mutmaßlicher Diamantendieb: Der 52-Jährige, der einen wertvollen 1,7-Karäter bei einem Juwelier in der Stadt Windsor gegen eine Fälschung ausgetauscht und das Original heruntergeschluckt haben soll, müsse in einer Zelle ohne Toilette ausharren, sagte Sergeant Brett Corey. Bis er den Diamanten ausscheide, müsse der Mann mit einem Eimer Vorlieb nehmen, der regelmäßig kontrolliert werde.

Der Verdächtige soll den Diebstahl vor mehr als einer Woche begangen haben. "Bis jetzt haben wir noch nichts gefunden", obwohl Abführmittel zum Einsatz gekommen seien, sagte Corey. Dass sich der Edelstein tatsächlich im Körper des Mannes befindet, ist für die Polizei unzweifelhaft: Auf Röntgenaufnahmen sei zwar nicht der Diamant selbst zu sehen, aber zwei Einfassungen aus Metall seien deutlich erkennbar.

Pariser Nackttänzerinnnen streiken für mehr Geld

Paris - Die Tänzerinnen des berühmten Pariser Nachtclubs Crazy Horse streiken für mehr Geld. Das Cabaret bestätigte, dass deswegen bereits erste Aufführungen ausfallen mussten. Wann es weitergehen könne, sei noch unklar. Nach Ansicht der Tänzerinnen steht der Verdienst im 1951 gegründeten Theater in keinem Verhältnis zur Leistung. "Man verlangt von uns 24 Tage im Monat zu arbeiten. Das Crazy Horse ist nicht irgendein Cabaret. Es ist ein besonderer Ort und eine Nacktshow", sagte eine Tänzerin dem Radiosender RTL. Das berücksichtige die Entlohnung nicht.

Der Nachtclub in der Nähe der Prachtstraße Champs-Elysées gehört zu den bekanntesten und geschichtsträchtigsten Cabarets in Paris. Andere sind etwa das Moulin Rouge oder das Paradis Latin. Das Crazy Horse ist für seine Shows mit Lichtinstallationen auf nackten Frauenkörpern bekannt. Die Tänzerinnen, die meist in der Gruppe auftreten, dürfen sich dafür in Brustumfang und Statur kaum voneinander unterscheiden.

Russe flüchtet vor Freundin durch den Müllschlucker

Moskau - Auf der Flucht vor seiner Freundin ist ein 31-jähriger Russe im Fallrohr eines Müllschluckers steckengeblieben. Der Mann aus Sibirien habe sich im achten Stock in das Rohr des Müllschluckers gestürzt, sei drei Stockwerke tief gefallen und dann auf Höhe des fünften Stocks steckengeblieben, berichtete ein lokaler Radiosender in Tjumen. Demnach mussten Rettungskräfte das Rohr auseinanderschneiden, um den Mann zu befreien. Er sei anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Betrunkener Radfahrer beißt Polizist

Heiligendamm - Ein betrunkener Radfahrer hat in Heiligendamm in Mecklenburg-Vorpommern einen Polizisten angegriffen. Der 60-Jährige biss dem Beamten in den rechten Arm, wie die Polizei mitteilte. Der Beamte musste medizinisch versorgt werden. Zuvor war der Angreifer mit seinem Rad gegen zwei parkende Autos gefahren und auf die Fahrbahn gestürzt. Ein Zeuge hielt den Mann bis zum Eintreffen der Beamten fest. Ein Atemalkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von 1,94 Promille.

192 Grabschalen gestohlen

Wiesbaden - Ein 31-Jähriger soll serienweise Grabschmuck aus Edelmetall von Friedhöfen im Rhein-Main-Gebiet gestohlen und bei Schrotthändlern zu Geld gemacht haben. Wie die Polizei in Wiesbaden mitteilte, wurden insgesamt 192 Grabschalen im Wert von rund 80.000 Euro sichergestellt.

Auf die Spur des mutmaßlichen Seriendiebs waren die Beamten Ende April bei Ermittlungen auf einem Schrottplatz in Wiesbaden gekommen - allein dort hatte der 31-Jährige 150 Grabschalen verkauft. Da die Händler sich Nummernschild und Ausweis des Mannes notiert hatten, konnten die Polizisten ihn später in seinem Auto festnehmen. Die Beamten gehen davon aus, dass der 31-Jährige mit Komplizen gearbeitet hat.

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