Hurrikan "Maria" Neue Bedrohung für Karibikinseln

In der Karibik haben die Aufbauarbeiten gerade erst begonnen. Nach "Irma" bedroht nun der nächste Hurrikan die schwer getroffenen Inseln.

AP/Guillermo Houwer

Kurz nach dem verheerenden Hurrikan "Irma" hat sich im Atlantik ein neuer potenziell gefährlicher Tropensturm gebildet. "Maria" steuerte am Sonntag mit Windgeschwindigkeiten von gut 100 km/h auf die Kleinen Antillen zu.

Der Sturm verstärkte sich am Sonntag zu einem Hurrikan. Er könnte in den nächsten Tagen mehrere der Inseln treffen, die bereits von "Irma" verwüstet worden waren.

Für Antigua, Barbuda, Saint Kitts, Nevis, Montserrat, Saint-Martin und Anguilla gab das Hurrikan-Zentrum in Miami bereits eine Vorwarnung heraus. Auch Puerto Rico könnte Mittwoch oder Donnerstag von "Maria" getroffen werden. Ob der Hurrikan auch die US-Ostküste in Gefahr bringen kann, ist noch nicht abzusehen.

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Karibikinseln: Getroffen vom Sturm

Das Hurrikan-Zentrum hat noch einen weiteren Tropensturm im Auge, der sich im Atlantik zusammengebraut hat: "Lee" ist aber so weit von der Karibik entfernt, dass die Meteorologen seinen Weg noch nicht abschätzen können.

Derweil gab es eine gute Nachricht: "Jose", derzeit ein Hurrikan der schwächsten Kategorie 1, wird an der US-Ostküste höchstwahrscheinlich nicht das Festland treffen. Stattdessen wird er im Atlantik nordostwärts ziehen - aber immer noch nah genug an der Küste, um am Mittwoch und Donnerstag insbesondere an den Stränden des Bundesstaats Massachusetts hohen Wellengang zu verursachen.

hut/dpa/Reuters



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