Karneval Konfettikanone explodiert - Bastler schwer verletzt

Beim Test einer selbst gebauten Konfettikanone ist ein 29-Jähriger aus Mettmann schwer verletzt worden. Die Maschine, die beim Rosenmontagszug zum Einsatz kommen sollte, war explodiert. Trümmer hatten den Erfinder am Kopf getroffen und anschließend ein gigantisches Loch ins Dach der Werkstatt geschlagen.

Mettmann - Etwa zehn Leute, die mit der Vorbereitung eines Traktoranhängers für den Umzug beschäftigt waren, blieben unverletzt, als sich die Explosion in der Scheune des örtlichen Karnevalvereins zutrug, berichtete die Polizei.

Der Tüftler hatte die Konfettikanone mit einer Sauerstoffflasche verbunden, allerdings auf einen Druckminderer verzichtet. Das abgesprengte, metallische Aufsatzstück traf den Bastler am Kopf.

Die Wucht der Explosion war dem Polizeibericht zufolge derart heftig, dass das Metallteil auch noch durch das Scheunendach in acht Meter Höhe geschossen wurde, dort ein etwa 40 mal 100 Zentimeter großes Loch hinterließ und bisher noch nicht wieder aufgefunden werden konnte.

Nach notärztlicher Erstversorgung am Unglücksort wurde der Schwerverletzte mit einem Rettungswagen in die Neurochirurgie der Uni-Klinik Düsseldorf gebracht. Nach letzter Auskunft der behandelnden Ärzte sei der Zustand des Patienten nicht mehr lebensbedrohlich, erklärte die Polizei.

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