Kate Moss auf Entzug Privatklinik statt Werbung

Ihr Kokain-Problem macht Kate Moss schwer zu schaffen. Nachdem sich immer mehr Unternehmen von dem Topmodel als Werbeträgerin abwenden, hat Moss Presseberichten zufolge jetzt den Kampf gegen die Drogensucht aufgenommen. Sie soll sich in eine teure Privatklinik begeben haben.


London - Die Tageszeitung "The Times" berichtet unter Berufung auf Freunde der 31-Jährigen, Moss unterziehe sich in der Meadows Clinic in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona einer medizinischen Behandlung und Therapie. Die Boulevardzeitung "The Sun" berichtete, Moss sei am vergangenen Samstag in der Klinik eingetroffen und hoffe, dort ihr Kokainproblem in den Griff zu bekommen.

Moss (Archivfoto vom Juni): "Volle Verantwortung"
AP

Moss (Archivfoto vom Juni): "Volle Verantwortung"

Das australische Model Elle MacPherson soll ihr zu dem Schritt geraten haben. MacPherson hatte sich selbst vor zwei Jahren in Phoenix wegen Depressionen behandeln lassen. In der Klinik, die für ihre strikte Hausordnung bekannt ist, kostet ein Behandlungstag 4000 Dollar.

In der vergangenen Woche hatte sich Moss öffentlich entschuldigt, nachdem zahlreiche Bilder veröffentlicht worden waren, die sie offensichtlich beim Schnupfen von Kokain zeigen. Sie übernehme die "volle Verantwortung" für ihr Verhalten, erklärte Moss, ohne jedoch ausdrücklich den Konsum von Kokain zuzugeben. Einige ihrer besten Auftraggeber wie die schwedische Modekette Hennes und Mauritz (H&M), das französische Modehaus Chanel und das britische Modehaus Burberry hatten aufgrund der Berichte ihre Zusammenarbeit mit der Britin aufgekündigt.

 



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