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Gestorben Kirstie Alley, 71

aus DER SPIEGEL 50/2022
Foto:

NBC / Getty Images

Ihren Durchbruch erlebte sie 1987 mit der vielleicht größten Heraus­forderung ihrer Karriere: In der Sitcom »Cheers« sollte sie die Hauptdarstellerin ersetzen, was bei einem etablierten Erfolgs­for­mat ein erhebliches Risiko darstellt. Doch Kirstie Alley ließ ihre Vorgängerin mühelos in Vergessenheit geraten und wurde für ihre Rolle als Barbetreiberin Rebecca sowohl mit dem Emmy als auch dem Golden Globe ausgezeichnet. Vor »Cheers« hatte Alley, 1951 in Kansas geboren, im Theater gearbeitet und nur vereinzelt Filmrollen, etwa in »Star Trek II«, übernommen.

Nach dem Erfolg mit »Cheers« häuften sich die Angebote, und mit der Komödie »Kuck’ mal, wer da spricht!« an der Seite von John Travolta gelang Alley auch ein Kinohit. Eine stete Karriere in Hollywood war ihr aber nicht vergönnt.

Sie stritt sich mit Kritikern über ihre Zugehörigkeit zu Scientology. Mit der Sekte kam sie in ihren Zwanzigern über ein Entzugsprogramm in Kontakt – und blieb lebenslang Mitglied. Außerdem machte Alley ihr stark schwankendes Gewicht zu schaffen – ein Umstand, den sie in der Sitcom »Fat Actress«, die 2005 lief, selbst karikierte. Zuletzt war sie vor allem in Realityformaten wie der US-Ausgabe von »The Masked Singer« zu sehen. Kirstie Alley starb am 5. Dezember in Florida an einer Krebserkrankung.

hpi
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