Vandalismus Mehr als hundert E-Scooter aus dem Rhein geborgen

In Köln sind 113 Elektro-Roller aus dem Rhein gezogen worden. Die illegale Entsorgung der Fahrzeuge ist auch in anderen Großstädten ein ernstes und kostspieliges Problem.
E-Scooter im Wasser (Archivbild)

E-Scooter im Wasser (Archivbild)

Foto: Christoph Hardt / picture alliance / Geisler-Fotopress / dpa

In mehreren Tauchgängen sind im Rhein bei Köln über hundert E-Scooter geborgen worden. Man habe insgesamt 113 E-Scooter aus dem Wasser geholt, 51 davon hätten Taucher zuletzt an vier Arbeitstagen im Oktober und November herausgezogen.

Dies meldete der E-Scooter-Verband Plattform Shared Mobility (PSM) am Montag zum Abschluss der schon seit Langem laufenden Arbeiten, die in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative Krake erfolgt seien. Dutzende Scooter seien von den jeweiligen Betreibern abgeholt und bereits recycelt worden, andere warteten noch auf eine Abholung.

Einige Hotspots noch nicht abgesucht

Das Versenken von E-Scootern in Gewässern sei »eine besonders schwerwiegende Form des Vandalismus«, betonte PSM. Zuvor hatte der WDR den Vorsitzenden der Müllsammel-Initiative Krake zitiert, dem zufolge einige Hotspots noch gar nicht abgesucht worden seien.

Auch in anderen Großstädten wie München, Hamburg oder Berlin werden immer wieder Elektro-Tretroller in Gewässern entsorgt. Die Bergung der Roller ist aufwendig und nicht billig. Oft zahlen die Verleihfirmen nur schleppend.

ala/dpa
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