Unglück in Kolumbien Elf Ureinwohner von Blitz getötet

Durch einen Blitz sind in Kolumbien elf Angehörige eines Stammes gestorben. Weitere Ureinwohner erlitten schwere Verletzungen. Sie hatten sich in einer strohbedeckten Hütte versammelt.

REUTERS

Bogotá - Das Unglück ereignete sich während eines Treffens von Anführern des Wiwa-Stammes in den Bergen der Sierra Nevada de Santa Marta: Durch Blitzeinschlag sind im Norden Kolumbiens elf Ureinwohner getötet worden, wie die Behörden mitteilten.

15 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt, sechs von ihnen schwer. Laut kolumbianischem Militär waren die Opfer bei einem "spirituellen Ritual der Harmonisierung" in einer strohbedeckten Hütte versammelt, als der Blitz einschlug.

Die meisten Verletzten wiesen Verbrennungen zweiten und dritten Grades auf, wie die örtliche Polizei mitteilte. Sie wurden per Hubschrauber aus der schwer zugänglichen Bergregion in ein Krankenhaus in Santa Marta gebracht. Der Ort liegt an der Karibikküste rund 950 Kilometer von der Hauptstadt Bogotá entfernt liegt.

wit/AFP/AP



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