Krebs Regine Hildebrandt wieder in Chemotherapie

1996 wurde bei der beliebten Brandenburger SPD-Politikerin Regine Hildebrandt Krebs festgestellt. Vor zwei Jahren hoffte man, sie hätte den Kampf gegen den Krebs gewonnen. Nun muss sie sich wieder einer Chemotherapie unterziehen.


Regine Hildebrandt
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Regine Hildebrandt

Berlin - Es sei jedoch nicht so, dass der 1996 festgestellte Krebs zurückgekommen sei, sagte der Sprecher Regine Hildebrandts. Das hatte zuvor die "Bild"-Zeitung berichtet. Die Krankheit habe vielmehr nie als besiegt gegolten, sagte der Sprecher. Der Brustkrebs sei bereits in fortgeschrittenem Stadium festgestellt und operiert worden und habe damals schon auf das Lymphsystem übergegriffen. Hildebrandt sei seit Jahren in Behandlung.

Der Sprecher sagte weiter, die Chemotherapie sei seit Dezember notwendig geworden. Damals seien bei einer der Untersuchungen, denen sich die Politikerin laufend unterziehe, "schlechtere Werte" festgestellt worden. "Das bewegt sich jedoch durchaus im Rahmen der normalen zyklischen Schwankungen. Man hat dann beschlossen, dass eine Chemotherapie nötig ist." Nach den einzelnen Behandlungen gehe es Hildebrandt naturgemäß nicht gut. Wann immer sie sich aber erholt habe, absolviere sie öffentliche Auftritte. Die Therapie soll bis März dauern.

Hildebrandt war nach der Landtagswahl im September 1999 aus Protest gegen die Bildung einer Großen Koalition in Brandenburg von ihrem Amt zurückgetreten. Sie hätte eine Zusammenarbeit der SPD mit der PDS bevorzugt.



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