Kreuzfeuer Jagd endet für Schweden und Elch tödlich

Just in der Sekunde, als ein Schwede auf ein Elchkalb ansetzte, tat ein Jäger aus der entgegengesetzten Richtung dasselbe - und traf seinen Kollegen. Ergebnis: Der König des Waldes starb sofort, der unglückliche Jäger erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.


Stockholm - Wie die Zeitung "Aftonbladet" heute berichtete, traf der 67-Jährige den Jungelch tödlich und wurde seinerseits Sekundenbruchteile später von der Kugel des anderen Elchjägers getroffen. Er starb eine halbe Stunde später im Krankenhaus der mittelschwedischen Stadt Östersund.

Beide Jäger hatten sich auf verschiedenen Seiten eines Waldweges auf die Pirsch gelegt. Andere Mitglieder der Jagdgruppe berichteten, dass sie lediglich einen Schuss gehört hätten. Beide Männer müssen demnach praktisch zeitgleich auf das den Weg kreuzende Tier geschossen haben. Die Entfernung beider Jäger voneinander betrug nach den Zeitungsangaben 220 Meter. Bei der diesjährigen Elchjagd in Schweden sind bisher bereits drei Männer durch Irrläufer aus den Gewehren anderer Jäger ums Leben gekommen.



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