Unglück in Kroatien Deutsches Flugzeug abgestürzt – vier Tote

»Nun haben sich unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt«: Der Luftsportclub Bayer Leverkusen trauert um einen seiner Piloten. Seine Maschine war südlich von Zagreb abgestürzt.
Absturz einer Cessna in Kroatien: Die Polizei blockiert die Straßen zum Unglücksort

Absturz einer Cessna in Kroatien: Die Polizei blockiert die Straßen zum Unglücksort

Foto: Kristina Stedul Fabac / Pixsell / IMAGO

Beim Absturz eines deutschen Kleinflugzeuges in Kroatien sind am Sonntag der Pilot sowie die drei Passagiere ums Leben gekommen. Das bestätigten nun der Generaldirektor des kroatischen Zivilschutzes, Damir Trut, und der Luftsportclub Bayer Leverkusen, dem der Pilot angehört hatte.

Die Maschine vom Typ Cessna war am Sonntagmittag aus unbekannten Gründen auf dem Rückflug vom kroatischen Split nach Leverkusen von den Radarschirmen verschwunden.

Kroatische Suchteams hatten am Montagvormittag das Wrack entdeckt. Es wurde mithilfe einer Drohne in einem sehr unzugänglichen Gelände nahe Slunj gefunden, etwa hundert Kilometer südlich von Zagreb. Die kroatischen Behörden hatten zuvor intensiv mit etwa 400 Einsatzkräften nach dem Flugzeug gesucht.

Pilot hatte drei Bekannte dabei

Der Vorsitzende des Leverkusener Fliegerclubs, Reinhard Sablowski, zeigte sich erschüttert. »Wir haben mit der Familie des Piloten gehofft und gebangt, uns in der Gemeinschaft des Luftsportclubs gegenseitig Mut und Hoffnung zugesprochen. Nun haben sich unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt«, sagte er.

Der Pilot sei ein sehr erfahrener Flieger, ein »sehr geschätztes, beliebtes und engagiertes Mitglied« des Klubs gewesen. Die drei Passagiere waren Bekannte des Piloten.

Der deutsche Such- und Rettungsdienst der Flugsicherung hatte dem Luftsportclub das Verschwinden der Cessna am Sonntag gegen 13.30 Uhr gemeldet. Die Maschine war zuvor am Donnerstag in Leverkusen nach Kroatien gestartet.

ptz/dpa
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