Kroatien Hund rettet offenbar verunglückten Wanderer vor dem Erfrieren

Beim Wandern in einem kroatischen Naturpark stürzte ein Mann und verletzte sich schwer. Ein Schlittenhund hielt ihn stundenlang warm, bis die Rettungskräfte die Unglücksstelle erreichten.
Alaskan Malamute (Symbolbild)

Alaskan Malamute (Symbolbild)

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CHRIS LARGE/ AP

In Kroatien hat ein Hund einem Wanderer wohl das Leben gerettet. Wie unter anderem die Nachrichtenagentur AFP berichtet, war Grga Brkic bereits am Samstag in der Nähe des Bergs Vaganski Vrh im Velebit-Gebirge gestürzt. Dabei hatte er sich schwer am Bein verletzt.

Der Vorfall ereignete sich jedoch in schwierigem Terrain, weshalb es 13 Stunden dauerte, bis die Rettungskräfte schließlich bei Brkic eintrafen. In dieser Zeit habe North, ein Alaskan Malamute, Brkic gewärmt, indem er sich auf ihn gelegt habe. Ohne dieses Wärmepolster wäre Brkic womöglich erfroren.

»Die Freundschaft und die Liebe zwischen Menschen und Hunden sind grenzenlos«, schrieb der kroatische Bergrettungsdienst HGSS in einem Facebook-Beitrag zu dem Vorfall und veröffentlichte auch ein Foto der beiden. Darauf ist zu erkennen, wie sich der Hund kreisförmig auf den Verunglückten gelegt hat.

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Wie die Retter mitteilten, hatten Schnee, Glatteis, abgerissene Äste und Erdrutsche es schwierig gemacht, zu dem Verunglückten vorzudringen.

»Dieser Hund ist ein echtes Wunder, freundlich, sympathisch – vielleicht mag er die Menschen mehr als andere Hunde«, sagte sein Eigentümer, Brkics Cousin, der Tageszeitung »Jutarnji List«. Alaskan Malamutes sind bekannt für ihr dichtes Fell und ihr Durchhaltevermögen.

fek/AFP
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