Flucht vor dem Schlachter Stier verletzt drei Menschen in Kronach

Auf der Flucht vor dem Schlachter hat ein Stier auf einem Hof in Oberfranken drei Menschen verletzt, einen von ihnen schwer. Das Tier musste von einem Polizisten erschossen werden.


Kronach - Ein 950 Kilo schwerer Stier sollte auf einem Hof im oberfränkischen Kronach geschlachtet werden. Doch als der Bulle den Schlachter sah, sprang er über die Absperrung der Laderampe - und verletzte bei seinem Fluchtversuch drei Menschen, wie die Polizei berichtete. Am Ende musste ein Polizist das Tier mit einem Gewehr erschießen.

Der Stier hatte zunächst einen Mitarbeiter angegriffen und rannte dann auf den Schlachthofleiter zu, der beim Ausweichen stürzte. Schließlich durchbrach das Tier einen Maschendrahtzaun und verletzte einen Spaziergänger. Nach Polizeiangaben nahm er den Mann auf die Hörner und schleuderte ihn zur Seite. Der 64-Jährige wurde dabei schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus.

Laut der Polizei war der Hänger vor dem Entladen des Tieres nicht richtig positioniert worden, weswegen er flüchten konnte. Die zwei verletzten Mitarbeiter standen nach Angaben des Schlachthofleiters unter Schock, berichtete das regionale Nachrichtenportal "infranken.de". Sie hätten ihre Arbeit aber mittlerweile wieder aufgenommen.

kis/dpa



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