kurz & krass Flaute im Bett - Frau verklagt Ehemann

Frust im Bett: Nichts geht mehr

Frust im Bett: Nichts geht mehr

Foto: Corbis

Hamburg - Eine Frau in Dubai will acht Millionen Euro von ihrem Ehemann einklagen - weil er angeblich seine ehelichen Pflichten vernachlässigte. In Aachen prügeln sich zwei Akademiker auf offener Straße. In Bayern hält ein Ex-Polizist Zivilfahnder für Straßenräuber. Die skurrilsten Kurzmeldungen der Woche. Klicken Sie's durch:

Tote Hose wird zum Fall für den Richter

Dubai - Wegen angeblicher Flaute im Bett hat eine Frau im arabischen Emirat Dubai ihren Mann auf umgerechnet gut acht Millionen Euro verklagt. In den ersten vier Monaten ihrer 2008 geschlossenen Ehe habe ihr Mann nicht mit ihr geschlafen, sagte die Frau laut einem Bericht der Zeitung "Gulf News" vor Gericht. Später sei sie dahinter gekommen, dass er unter Erektionsstörungen leide. Die Klägerin warf ihrem Mann dem Bericht zufolge vor, seinen ehelichen Pflichten nicht nachgekommen zu sein.

"Angesichts der konservativen arabischen Werte und der Lage einer Frau in solch einer Gesellschaft schwieg ich und versuchte, mich zu fügen, indem ich zu Gott betete, dass sich die Dinge verbessern mögen", zitierte die Zeitung die Klägerin aus den Gerichtsakten. Außer ihrer Seelenqual machte die Frau für ihre Entschädigungsforderung in Höhe von 45 Millionen Dirham zudem geltend, dass ihr Mann sie gezwungen habe, ihre Arbeit aufzugeben, und ihr ihren Schmuck weggenommen habe.

Die Braut, die sich nicht traut

Rom - Weil er von seiner Braut vor dem Traualtar stehengelassen wurde, verlangt ein Italiener nun 500.000 Euro von seiner ehemaligen Angebeteten. Der 32-Jährige erklärte nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa, er habe emotionalen und auch materiellen Schaden erlitten. So habe er völlig umsonst für die Feier eine Villa bei Rom und für die Flitterwochen eine Reise auf eine pazifische Insel gebucht. Außerdem habe er seine Wohnung nach den Wünschen seiner Braut renoviert, so der nur mit seinem Vornamen Ricardo zitierte Mann.

Ricardo stand den Angaben zufolge bereits wartend vor dem Altar, als der Bruder der Braut ihm mitteilte, dass diese nicht kommen werde. Der Pfarrer sagte die Trauung daraufhin ab. Als Grund für das Fernbleiben der Braut stellte sich heraus, dass sie sich in einen anderen Mann verliebt hatte.

Handfester Akademikerstreit

Aachen - Einen handfesten Streit haben ein Rechtsanwalt und ein Arzt in Aachen auf offener Straße ausgetragen. Beide Herren waren jeweils mit dem Verhalten des anderen im Straßenverkehr unzufrieden, berichtete ein Polizeisprecher. Das Ergebnis: Die Akademiker prügelten sich, der eine ging zu Boden, der andere landete hinter der Mauer eines angrenzenden Grundstücks. Zuvor hatten sie sich noch gänzlich unakademische Titulierungen an den Kopf geworfen. Im Anschluss suchten beide dennoch Kontakt zur Zunft des Kontrahenten - der Rechtsanwalt wollte einen Arzt aufsuchen und der Arzt einen Rechtsanwalt.

Kater als Überlebenskünstler

Charleston - Der Kater "Spencer" hat in den USA einen Autounfall überstanden und tagelang allein ohne Wasser und Fressen in dem beschädigten Fahrzeug überlebt. "Spencer" wurde erst entdeckt, als ein Versicherungsmitarbeiter das Wrack in Augenschein nahm. Wie die Zeitung "The Post and Courier of Charleston" berichtete, war der Kater zusammen mit seiner Besitzerin, deren Mutter, einem Hund und drei weiteren Katzen in einem Wohnmobil auf dem Rückweg von Florida nach Hause.

Die beiden Frauen blieben bei dem Verkehrsunfall unverletzt. Der Hund und zwei Katzen wurden später gefunden, eine dritte Katze rannte in einen nahegelegenen Wald - nur von "Spencer" fehlte jede Spur. Als der elf Jahre alte Kater schließlich von einem Mitarbeiter der Versicherung entdeckt wurde, war er schwer dehydriert. Er konnte aber von einem Tierarzt aufgepäppelt werden.

Blanker Liebesbeweis

Soest - Als Liebesbeweis für seine Ehefrau ist ein Tourist von einem Ausflugsschiff in den sauerländischen Möhnesee gesprungen. Dabei verlor der 29-Jährige seine Hose samt Geldbörse, wie die Polizei in Soest mitteilte. Der hosenlose Mann konnte schnell aus dem 15 Grad kalten Wasser gerettet werden. Er wird nun eine Rechnung der Feuerwehr für den Hilfseinsatz bezahlen müssen.

Polizist hält Kollegen für Straßenräuber

München - Ein georgischer Ex-Polizist hat sich auf der Autobahn 8 südlich von München eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit seinen deutschen Kollegen geliefert. Der Mercedes-Fahrer habe die Flucht ergriffen, als Zivilbeamte ihn bei Holzkirchen für eine Verkehrskontrolle anhalten wollten, berichtete die Münchner Polizei. An der Anschlussstelle Weyarn konnte der Mann schließlich von zwei Polizeiautos gestoppt werden.

Der 47-Jährige versuchte dann erneut zu fliehen, indem er mit seinem Wagen zwischen Leitplanke und einem der Einsatzfahrzeuge hindurchfuhr. Dabei wurden die Autos beschädigt und ein Beamter leicht verletzt. In seiner Vernehmung sagte der ehemalige Polizist aus, ihm sei die Existenz von Zivilbeamten bislang unbekannt gewesen. Er habe deshalb aus "Angst vor möglichen Straßenräubern" die Flucht ergriffen.

Missglückte Rettung vor Haftstrafe

Schwelm - Eine Frau hatte ihrem mit Haftbefehl gesuchten Freund in Schwelm versprochen, ihn vor der Gefängniszelle zu retten. Er sollte wegen einer unbezahlten Geldstrafe ersatzweise Haft absitzen, wie die Polizei mitteilte. Von der Wache aus verständigte er seine Freundin, die sich bereiterklärte, die Geldstrafe für ihn zu begleichen. Auf der Wache stellte sich jedoch heraus, dass auch gegen sie ein Haftbefehl wegen einer unbezahlten Geldstrafe vorlag. Angesichts der Umstände zog die Frau es vor, die eigene Geldstrafe zu zahlen und die Polizeiwache als freie Bürgerin zu verlassen. Ihr Freund musste hingegen die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen, ehe er der Justiz übergeben wurde.

Bauer erschießt Storch

Ein Landwirt hat im niedersächsischen Lamstedt einen Storch erschossen und ihn anschließend in seinem Feld untergepflügt. Gegen den 75-Jährigen wurde deshalb ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Bundesjagdgesetz eingeleitet, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der Bauer hatte mit dem Schrotgewehr, das er legal besitzt, von seinem Traktor aus auf eine Gruppe Möwen geschossen und dabei den Storch getroffen.

Augenzeugen berichteten, dass der Mann anschließend von seinem Gefährt gestiegen war und mehrfach auf das verletzte Tier eingetreten habe, bevor er es mit dem Trecker unterpflügte. Zudem soll der 75-Jährige auf Krähen geschossen haben, wobei die Schüsse in Richtung einer Wohnsiedlung zielten. Die Polizei stellte das Schrotgewehr sicher.

wit/dpa/dapd/AFP
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