kurz & krass Rentnerin trickst Pfandautomat aus

Pfandflasche: Rentnerin scheitert mit gefälschten Etiketten

Pfandflasche: Rentnerin scheitert mit gefälschten Etiketten

Hamburg - Traue nie einem Mitreisenden - auch wenn er noch so nett wirkt. Diese Lektion musste eine bestohlene Frau auf ihrer Zugfahrt lernen. Eine 63-Jährige musste dagegen einsehen, dass manche Geschäftsidee nur halb so gut ist, wie sie auf den ersten Blick scheint. Und eine andere Frau brachte die Suche nach ihrer Katze in eine missliche Lage. Die seltsamsten Kurzmeldungen der Woche. Klicken Sie's durch:

Frau klemmt kopfüber zwischen Sofa und Wand

Waltenhofen - Eine Katze hinter dem Sofa hat im Allgäu einen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Die 49-jährige Katzenbesitzerin war auf der Suche nach ihrem Tier in Waltenhofen kopfüber hinter das Sofa gerutscht und konnte sich nicht befreien. Wie die Polizei in Kempten berichtete, war die Frau zwischen der Couch und der Zimmerwand steckengeblieben. Als sie in ihrer misslichen Lage um Hilfe rief, verständigten Nachbarn die Einsatzkräfte. Feuerwehrleute öffneten die Tür der Wohnung und retteten Frau und Katze.

Rentnerin trickst Pfandflaschenautomat aus

Leipzig - Mit gefälschten Pfandzeichen hat eine Rentnerin in Leipzig etwas Geld ergaunern wollen. Die 63-Jährige warf laut Polizei Flaschen mit selbstaufgeklebten Etiketten in den Rücknahmeautomaten eines Supermarktes. Die Aufkleber hatte sie zuvor auf einem Kopierer hergestellt.
Der Automat nahm die gefälschten Etiketten an, allerdings fielen einer Mitarbeiterin des Marktes die nicht dazu passenden Flaschen auf. Sie stellte die Betrügerin auf frischer Tat und informierte die Polizei.

Diebe bewerfen Verfolger mit Wurst

Brand-Erbisdorf - Mit Salamiwürfen haben zwei Diebe in Sachsen ihre Verfolger abgeschüttelt. Die Täter hatten in einem Einkaufsmarkt in Brand-Erbisdorf (Landkreis Mittelsachsen) Lebensmittel gestohlen und waren dabei ertappt worden. Auf der Flucht vor einer Verkäuferin und einem Kunden warf einer der Diebe insgesamt vier Salamis in Richtung Verfolger - so berichtete es die Polizei. Beide Täter entkamen.

Mann zahlt 220 Euro Bußgeld, Polizei gibt 14.000 Euro zurück

Winningen/Hohenwarsleben - Das Bußgeld von 220 Euro für zu schnelles Fahren hat ein Raser in Sachsen-Anhalt mit einem glücklichen Lächeln bezahlt. Die Zivilstreife der Autobahnpolizei Hohenwarsleben gab dem Autofahrer nämlich 14.000 Euro Bargeld zurück. Als er Führerschein und Fahrzeugpapiere zeigen sollte, bemerkte der Mann den Verlust seiner Jacke mitsamt dieser Summe - er hatte sie kurz zuvor in einer Tankstelle in Egeln vergessen. Dort fanden die Beamten die Jacke und das Geld, von dem der Mann dann gerne das Bußgeld zahlte.

Täter tarnt sich als hilfsbereiter Zeuge

München/Stuttgart - Ein 34-Jähriger hat sich auf einer Zugfahrt als hilfsbereiter Zeuge eines Diebstahls angeboten - und war selbst der Täter. Der Mann hatte den 750 Euro teuren Laptop einer 23-jährigen Mitreisenden nach Angaben der Bundespolizei eingesteckt, als diese auf dem Münchner Hauptbahnhof zur Toilette gegangen war. Als die Frau den Verlust bemerkte, berichtete er von einem Mann, der den Laptop gestohlen habe und dann aus dem Zug ausgestiegen sei. Sich selbst bot er als Zeuge an. Die 23-Jährige unterbrach daraufhin ihre Reise und verständigte die Polizei. Diese schöpfte rasch Verdacht, ließ den Mann nach seiner Ankunft in Stuttgart überprüfen und fand den Computer.

Mund-zu-Schnabel-Beatmung rettet Adler

Bend - Ein Tierarzt im US-Bundesstaat Oregon hat einem Adler durch eine "Mund-zu-Schnabel-Beatmung" das Leben gerettet. Tierarzt Jeff Cooney führte einem Bericht des TV-Senders KTVZ-TV zufolge bei dem in Narkose befindlichen Vogel gerade eine Behandlung durch, als dieser aufhörte, zu atmen. Laut dem Bericht gelang es Cooney, den Weißkopfadler durch eine Beatmung über den Schnabel wiederzubeleben. Zwei Frauen hatten den verletzten Adler im Juni nahe des Stausees Crane Prairie Reservoir entdeckt. Der Vogel hatte sich unter anderem die Schulter ausgekugelt und litt an einer Lähmung des rechten Beins. Cooney sagte, es sei unklar, ob er den Vogel wieder auswildern könne. Sollte sich der Zustand des Fußes nicht innerhalb der nächsten drei Wochen verbessern, sehe er sich möglicherweise dazu gezwungen, das Tier einzuschläfern, so Cooney.

Unbekannte stehlen 21 Tonnen Senf und Ketchup

Stockerau - Ungewöhnliche Beute: Nach Polizeiangaben haben Diebe in Österreich einen Sattelanhänger mit 21 Tonnen Senf und Ketchup gestohlen. Der Anhänger war demnach nordwestlich von Wien abgestellt worden. Als der Fahrer des Lastwagens am Montag seine Fracht holen wollte, habe er nur noch einen leeren Stellplatz vorgefunden, teilten die Ermittler mit.

Die Polizei vermutet, dass die Diebe es eher auf den Anhänger als auf die Fracht abgesehen hatten. Welchen Wert diese hat, konnten die Behörden nicht näher beziffern. Den Anhänger schätzten sie hingegen auf rund 15.000 Euro.

hut/dpa/dapd
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