Nach mehreren Erdbeben La Palma befürchtet Vulkanausbrüche

Auf der kanarischen Insel La Palma bebt die Erde. Wissenschaftler zeichneten in den vergangenen Tagen 4200 kleinere Beben auf – und befürchten nun, dass Vulkane ausbrechen könnten.
Vulkankette Cumbre Vieja (alter Gipfel) auf La Palma

Vulkankette Cumbre Vieja (alter Gipfel) auf La Palma

Foto: Juan Carlos Cantero / imago images

In den vergangenen Tagen hat es mehr als 4200 kleinere Erdbeben auf der Kanareninsel La Palma gegeben, wie die spanische Zeitung »El País« berichtet.  Die Wissenschaftler warnen davor, dass die Beben an Intensität zunehmen und Vulkane ausbrechen könnten.

Vor zehn Jahren gab es ebenfalls mehrere Beben auf der Nachbarinsel El Hierro, denen ein Unterwasserausbruch folgte. Laut María José Blanco, Direktorin des National Geographic Institute (IGN) auf den Kanarischen Inseln, setzten die Beben unter La Palma in drei Tagen so viel Energie frei, wie 2011 auf El Hierro wochenlang freigesetzt worden war. Die Behörden hatten deshalb am Dienstag für das Vulkanrisiko die Alarmstufe Gelb ausgerufen. »Wir können keine kurzfristige Vorhersage machen«, warnte Blanco, »aber alles deutet darauf hin, dass es zu Erdbeben größerer Stärke kommen wird.«

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Der letzte Vulkanausbruch auf La Palma liegt 50 Jahre zurück. Im Oktober 1971 brach der Vulkan Teneguía auf der Insel aus. Erst bebte tagelang die Erde. Dann rissen Krater auf und schleuderten Lava heraus.

kha
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