Erst der Jubel, dann die Wut: Die Rolling Stones haben nach einem Konzert auf der Isle of Wight ihre Fans gegen sich aufgebracht. Der Heimweg endete gegen Mitternacht für Hunderte Stones-Freunde an der Fährenrampe - während sich die Band mit dem einzigen Schiff davonmachte.
London - Nach einem Konzert auf der englischen Insel Isle of Wight haben die Rolling Stones ihren Fans die Fähre vor der Nase weggeschnappt.
Selbst die mit vorbestellten Karten mussten zusehen, wie die Rockveteranen Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts und Ronnie Wood sowie Crewmitglieder das 500-Mann-Schiff für eine "Privatfahrt" auf das Festland bestiegen, berichtete die Zeitung "Daily Mirror" heute.
Hunderte Passagiere seien um kurz nach Mitternacht "wütend" zurückgeblieben. "Gerade habe ich ihnen noch zugejubelt, jetzt verfluche ich sie", sagte einer der Gestrandeten, Steve McInally. Die nächste Fähre kam eineinhalb Stunden später.