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Alain Delon: Waffensammlung versteigert

Foto: STEPHANE DE SAKUTIN/ AFP

Waffensammlung Alain Delon versteigert Gewehr von Steve McQueen

Alain Delon will seinen Kindern keine Waffen hinterlassen, sondern Geld: Deshalb trennte sich der französische Filmstar nun von einem Teil seiner Sammlung. Allein ein berühmtes Winchester-Gewehr brachte ihm 19.000 Euro ein.

Paris - Der französische Schauspieler Alain Delon hat einen Teil seiner Waffensammlung versteigert - und sich unter anderem von einem berühmten Gewehr getrennt. Die Winchester 1894, die Delon einst von der Hollywood-Legende Steve McQueen geschenkt bekommen hatte, wechselte für 19.000 Euro den Besitzer. Der Wert des Gewehrs war lediglich auf 3000 Euro geschätzt worden. McQueen hatte die Winchester in seiner Rolle als Josh Randall in der Fernsehserie "Josh - Der Kopfgeldjäger" Ende der Fünfziger benutzt.

Versteigert wurde in dem Auktionshaus Cornette de Saint-Cyr auch ein Colt Frontier 1873. Er brachte 8600 Euro und damit ebenfalls deutlich mehr als angenommen. Diese Pistole hatte Delon in dem Film "Rivalen unter roter Sonne" benutzt.

Der 79-Jährige hatte kürzlich gesagt, dass er sein ganzes Leben lang alles Mögliche gesammelt habe. Er wolle seinen Kindern aber keine Waffen hinterlassen, sondern Geld, sagte er in einem Interview mit der Zeitung "Le Figaro". Delon hatte in der Vergangenheit bereits seine Sammlung von Spitzenweinen, seine Uhrensammlung und seine Kollektion zeitgenössischer Kunst versteigert.

Delon gehörte vor allem in den Sechzigern und Siebzigern zu den populärsten Schauspielern Frankreichs. Als Auftragskiller brillierte er 1967 im Thriller "Der eiskalte Engel", seither trat er vorwiegend als Bösewicht in Erscheinung. 2008 spielte der Ex-Freund von Romy Schneider den Cäsar im Film "Asterix bei den Olympischen Spielen".

wit/AFP