Nach Parkplatzstreit in New York Alec Baldwin klagt wegen mutmaßlicher Verleumdung

Alec Baldwin soll einen Mann bei einem Streit um einen Stellplatz geschlagen haben. Stimmt nicht, sagt der Hollywoodstar - und wirft seinem Widersacher vor, nur Geld zu wollen.

Alec Baldwin bei einer Wahlveranstaltung in Virginia: Klage nach Streit um Parkplatz
Steve Helber/AP

Alec Baldwin bei einer Wahlveranstaltung in Virginia: Klage nach Streit um Parkplatz


Schauspieler Alec Baldwin geht juristisch gegen einen Mann vor, mit dem er sich um einen Parkplatz gestritten hatte. Baldwin wirft ihm Verleumdung vor. Der Mann habe Lügen über den Vorfall verbreitet. Die Behauptung, Baldwin habe ihn geschlagen sei "objektiv falsch" heißt es in der Klageschrift.

Der Mann hatte zuvor behauptet, Baldwin habe ihn an der linken Wange verletzt. Die Männer stritten im November 2018 in Manhattan um einen Parkplatz. Baldwin wurde danach festgenommen.

Im Januar hatte Baldwin laut NBC bei einer Gerichtsverhandlung zugegeben, seinen Widersacher zweimal geschubst zu haben. Er habe einem eintägigen Anti-Aggressionstraning zugestimmt. Doch Baldwin insistierte, er habe den Mann nicht geschlagen.

"Wenn sich zwei New Yorker um einen Parkplatz streiten, tauschen sie üblicherweise ein paar scharfe Worte aus und leben dann ihr Leben", heißt es nun in der Klage des Hollywoodstars. "Doch das ist in diesem Fall anders."

"Verzweifelter Versuch"

Baldwins Widersacher habe eine Geschichte erfunden, um Geld von dem Superstar zu bekommen. Videos von Überwachungskameras würden beweisen, dass Baldwin nicht zugeschlagen habe. Doch der Mann habe das Ärzten und der Polizei trotzdem erzählt.

Der Anwalt des Mannes bezeichnete die Klage als "verzweifelten Versuch", seinen Mandanten zum Schweigen zu bringen. Er freue sich auf den Gerichtstermin.

Baldwin ist unter anderem mit Filmen wie "Jagd auf Roter Oktober" und der TV-Serie "30 Rock" sowie seiner Persiflage auf US-Präsident Donald Trumpin der Satire-Show "Saturday Night Live" bekannt geworden.

jpz/AP

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