US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez ist verlobt »Es stimmt!«

Normalerweise legt sich Alexandria Ocasio-Cortez bei Twitter mit Vorliebe mit dem politischen Gegner an – manchmal auch mit der eigenen Partei. Nun jedoch verbreitete die Demokratin eine durchweg positive Botschaft.
Alexandria Ocasio-Cortez (Archivbild)

Alexandria Ocasio-Cortez (Archivbild)

Foto: JOSHUA ROBERTS/ REUTERS

Die prominente linke US-Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez ist verlobt. »Es stimmt! Danke für all die guten Wünsche«, schrieb die 32-Jährige am Donnerstag bei Twitter und verlinkte einen Artikel des Mediums »Business Insider«.

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Ocasio-Cortez sagte dem Magazin, dass sie und ihr langjähriger Freund Riley Roberts vergangenen Monat in der Heimatstadt ihrer Familie in Puerto Rico entschieden hätten zu heiraten. Die Politikerin hatte den Mann, der im Marketingbereich arbeitet, als Studentin an der Universität von Boston kennengelernt.

Ocasio-Cortez, die 2018 für die Bronx und Queens in New York als bislang jüngste Frau in den Kongress gewählt wurde, gilt als eine Leitfigur des linken Flügels der Demokraten. Das macht sie zu einem Lieblingsziel der US-Republikaner. Oft überschreiten die Attacken klare Grenzen, gleiten in Sexismus oder Rassismus ab.

Warnung vor Verlust der Demokratie

Zuletzt hatte sich die Demokratin im Februar mit einer düsteren Prognose zu Wort gemeldet. Dem »New Yorker«-Magazin  sagte sie auf die Frage, ob sie glaube, dass die USA in zehn Jahren noch eine Demokratie sein würden: »Es besteht die sehr reale Gefahr, dass wir das nicht mehr haben werden.«

Ocasio-Cortez erklärte weiter: »Wir könnten eine Regierung bekommen, die zwar vorgibt, demokratisch zu sein – es aber in Wahrheit nicht ist.« Die Kongressabgeordnete gehört zum linken Flügel ihrer Partei, der sich auch mit deutlicher Kritik am Kurs von Präsident Joe Biden und dem konservativeren Teil der eigenen Partei nicht zurückhält.

Derzeit beobachte sie an vielen Stellen Bemühungen des politischen Gegenlagers, den Ausgang künftiger Wahlen zu beeinflussen. »Wir sehen sehr zielgerichtete Angriffe auf das Wahlrecht, vor allem in Gegenden, wo republikanische Mehrheiten durch Veränderungen in der Wählerschaft und der Demografie in Gefahr geraten.«

jok/dpa