Alltagsregeln Sarah Kuttners Leseprinzip

Sarah Kuttner ist für ihre große Klappe bekannt: Anscheinend hat die TV-Moderatorin auch zu Hause das Sagen. Wie sie jetzt verriet, gelten dort in Sachen Lektüre strenge Auflagen, wer wann und wo lesen darf - und alles ist schon mal gar nicht erlaubt.


Hamburg - Sarah Kuttner lehnt sich - wieder einmal - aus dem Fenster: Eine ihrer schlimmsten Leseerfahrungen sei ein Roman von Gaby Hauptmann gewesen. "Ich war so beeindruckt von diesem unangenehmen Stil, dass ich mir gleich noch ein Buch von ihr gekauft habe", sagte die 30-jährige Fernsehmoderatorin der Zeitschrift "u_mag".

Beim Lesen sei sie geradezu wütend geworden und sie habe sich die Frage gestellt "Warum darf die so einen unkreativen und klischeebehafteten Mist schreiben?"

Zuhause hat Kuttner strenge Lektüreregeln mit ihrem Lebensgefährten aufgestellt: Am Frühstückstisch sei lesen erlaubt und der andere dürfe deshalb nicht eingeschnappt sein. "Aber mittags und beim Abendessen ist Leseverbot, da wird gesprochen", verriet Kuttner.

Die gebürtige Berlinerin stellt sich demnächst selbst der literarischen Kritik: Am 11. März erscheint ihr erster Roman "Mängelexemplar".

Darin analysiert sie den Wahnwitz unserer Gesellschaft zwischen Partylaune und Panikattacke.

jjc/ddp



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