Amy Winehouse und die Drogen "Sie sieht aus wie ein Zombie"

Freunde und Familie sind in großer Sorge um Soulsängerin Amy Winehouse. Nach einem Zusammenbruch erholt sich die 23-Jährige nur schlecht und weigert sich, sich in eine Entzugsklinik zu begeben. Bekannte fürchten, sie werde ihren Lebensstil nicht lange überleben.


Hamburg - Amy Winehouse sei nach eigenem Bekunden suizidgefährdet, berichtet die britische Zeitung "Sun". In der Nacht, als sie zusammengebrochen sei, habe sie Kokain genommen. Winehouse habe ihrer Mutter gesagt, sie wisse, dass sie jung sterben werde, zitiert das Blatt eine namentlich nicht genannte Quelle aus dem Freundeskreis der Sängerin. "Amy ist fest entschlossen, keinen Entzug zu machen. Sie hat gar keine Vorstellung, wie nah sie dem Tod war", hieß es.

Winehouses Vater wird in der "Daily Mail" mit den Worten zitiert, seine Tochter sehe furchtbar aus, "sie isst kaum etwas, sie schläft nicht. Ich habe versucht, sie zum Essen zu bewegen, aber das ist leichter gesagt als getan". Auch Freunde versuchen verzweifelt, der jungen Frau zu helfen. "Du wirst sterben, wenn du dir keine Hilfe holst", baten sie der Zeitung zufolge. "Sie sieht aus wie ein Zombie", wird eine Bekannte zitiert, "weiß wie ein Laken, sie zitterte".

Die stark abgemagerte Sängerin hatte bereits früher Probleme mit Drogen eingeräumt. Sie nehme Marihuana und Kokain, hatte sie damals gesagt. Zudem kämpfe sie mit Magersucht und Bulimie. Mit ihrem zweiten Album "Back To Black" feiert Winehouse nicht nur in ihrem Heimatland Großbritannien, sondern vor allem auch in den USA Erfolge. Vor wenigen Monaten hatte sie in einer geheimen Zeremonie ihren Freund Blake Fielder-Civil in Florida geheiratet.

ffr



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