Angebliches Engagement Big Brother setzt auf Charlie Sheen

Charlie Sheen und ein paar Fernsehkameras  - mehr braucht es nicht für hohe Einschaltquoten. Kein Wunder also, dass der 45-Jährige angeblich bald in der britischen Promi-Version von Big Brother zu sehen sein soll. Die Produzenten können es offenbar kaum erwarten.

dapd

London - Es könnte ein Traum für die Produzenten, ein Alptraum für TV-Sittenwächter und ein - je nach Standpunkt - neuer Höhe- oder Tiefpunkt in der britischen Fernsehgeschichte werden. Nein, die Queen tritt nicht bei "Britain's Got Talent" auf. Und Prinz Harry geht auch nicht zu Herzblatt. Aber Charlie Sheen könnte für die kommende Staffel ins Haus der Promi-Version von "Big Brother" einziehen. Das berichtet die Boulevardzeitung "Daily Star".

Sechs Millionen Pfund soll der geschasste "Two and a Half Men"-Star dafür kassieren. Angeblich kommt Sheen innerhalb der nächsten 14 Tage nach Großbritannien.

Das Format bedient alle Wünsche, die TV-Bosse nur haben können. Ein Star, der vieles ist - nur nicht politisch korrekt. Und eine Umgebung, in der dieses Wesen vergleichsweise ungefiltert zur Geltung kommen kann. Laut "Daily Star" glauben Verantwortliche, diese Kombination sei Fernsehen, das man nicht verpassen dürfe. Die Zeitung zitiert einen TV-Insider: "Niemand würde sich die Chance entgehen lassen, zu sehen, was er vorhat und welche verqueren Dinge er sagt. Und, seien wir ehrlich, er hat in jüngster Zeit verrückte Sachen gesagt."

Sheen war von Warner Brothers bei "Two and a Half Men" gefeuert worden, weil das Studio seine Eskapaden satt hatte. Sheen, in der Serie inzwischen durch Ashton Kutcher ersetzt, setzte seine Karriere mit der Betonung genau dieser Eigenschaften fort. Bei den Auftritten mit seiner Bühnenshow "A Violent Torpedo of Truth" zelebrierte er die Provokation. Insofern wäre es nur konsequent, wenn er dies vor einem Millionenpublikum weiter ausleben würde.

Der TV-Sender Channel 5 wollte Sheens Engagement noch nicht bestätigen. Die Bosse der Sendung seien derzeit mit einer Reihe von Prominenten in Verhandlungen, teilte ein Sprecher mit. Über Namen rede man derzeit nicht. Unter anderem wird spekuliert, dass Ex-Boxer Mike Tyson und die Herzogin von York, Sarah Ferguson, ins Haus einziehen könnten.

ulz



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