Rosenkrieg Jolie und Pitt beenden Sorgerechtsstreit

Angelina Jolie und Brad Pitt galten als Traumpaar, bis eine schmutzige Scheidung das Märchen von "Brangelina" beendete. Jetzt ist auch die letzte offene Frage beantwortet: Was passiert mit den Kindern?

Es war einmal: Ex-Traumpaar Angelina Jolie and Brad Pitt (Archivbild)
REUTERS

Es war einmal: Ex-Traumpaar Angelina Jolie and Brad Pitt (Archivbild)


Mit einer außergerichtlich getroffenen Sorgerechtsvereinbarung über ihre sechs Kinder haben Angelina Jolie und Brad Pitt das juristische Nachspiel ihrer Scheidung beendet. Zwei Jahre, nachdem ihre so öffentlich zelebrierte Ehe in einem nicht minder öffentlichen Rosenkrieg endete, vermieden sie so einen öffentlichen Prozess um das Sorgerecht.

Wie genau ihre Vereinbarung aussieht, ist nicht bekannt. Doch bereits im Juni hatte ein Gericht der Schauspielerin auferlegt, den drei leiblichen und drei adoptierten Kindern einen engeren Umgang mit ihrem Vater zu gewähren. Falls Jolie den Auflagen nicht nachkommen sollte, könne sie das primäre Sorgerecht verlieren, das sie bislang genieße, hieß es damals in Medienberichten. Man kann wohl davon ausgehen, dass sie das nun behält - und Pitt einen besseren Zugang zu den Kindern gewährt wird.

Jolie und Pitt waren sich im Jahr 2004 während gemeinsamer Dreharbeiten näher gekommen. Er verließ wohl wegen der Affäre seine damalige Frau Jennifer Aniston. Trotzdem galten Jolie und Pitt schon bald als Hollywoods strahlendstes Traumpaar.

Das "Superpaar": Zu schön, um wahr zu sein

Ihre öffentlich zelebrierte Beziehung leitete den "Supercouple"-Hype ein - medial inszenierte Traumbeziehungen Prominenter, die als Paare so perfekt schienen, dass man ihre Namen zu Sammelnamen zusammenzog: Aus Brad und Angelina wurde das werbewirksame Konstrukt "Brangelina".

Hinter den Kulissen sah das wohl schon seit Langem anders aus. Als Jolie im September 2016 die Scheidung einreichte, war plötzlich von Pitts angeblich dunklen Seiten die Rede: Cannabis- und Alkoholkonsum und damit einhergehender Wutanfälle. Jolie begründete die Scheidung mit der Sorge um das Wohl der Kinder.

Jolie warf Pitt unter anderem vor, den damals 15-jährigen Sohn Maddox auf einem Flug von Frankreich nach Los Angeles geschlagen zu haben. Auch fällige Unterhaltszahlungen habe er nicht geleistet.

Zahlen muss er, weil er mehr verdient und mehr auf der hohen Kante hat als sie: Pitt liegt mit 30 Millionen Dollar im letzten Jahr zehn Millionen vor seiner Frau. Auf seinen Konten sollen rund 214 Millionen Dollar liegen, sie muss mit nur 178 Millionen Dollar auskommen.

pat/AFP



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