Beförderung bei der Uno Angelina Jolie, die Krisen-Spezialistin

Es läuft derzeit rund für Angelina Jolie: Gerade erst wurde ihre Verlobung mit Brad Pitt bekannt, jetzt wird der Hollywood-Star auch noch befördert - zur Sondergesandten des Uno-Flüchtlingskommissars. Künftig soll sich die Schauspielerin auf "große Krisen" spezialisieren.

Getty Images/ UNHCR

Genf - Angelina Jolie füllt weltweit die Klatschspalten, doch was dabei oft vergessen wird: Die Schauspielerin engagiert sich stark für humanitäre Zwecke, sie leistet wichtige Arbeit für das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) - und dieser Einsatz soll künftig noch zunehmen. Jolie werde zur Sondergesandten des Uno-Flüchtlingskommissars Antonio Guterres befördert, sagte ein Sprecher des Flüchtlingshilfswerks.

Damit werde das Engagement der 36-Jährigen in den vergangenen zehn Jahren gewürdigt, das weit über ihre Aufgaben als Botschafterin des guten Willens für das UNHCR hinausgegangen sei.

Jolie arbeitet sei 2001 als Botschafterin des guten Willens, seither war sie laut UNHCR 40-mal in Krisengebieten. "In ihrer neuen Rolle wird sie sich auf große Krisen konzentrieren, die Menschen massenweise in die Flucht treiben", sagte der Uno-Sprecher. Zudem werde Jolie mehr diplomatische Aufgaben übernehmen.

Die Schauspielerin war 2001 bei Dreharbeiten zu "Lara Croft: Tomb Raider" in Kambodscha mit bitterer Armut konfrontiert worden. Zugleich lernte sie damals Hilfsprojekte kennen und beschloss, sich auch mit Spenden und eigenen Einsätzen in Krisengebieten zu engagieren.

wit/dpa/AFP



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