Anne Hathaway bekommt Hollywood-Stern Im Land der Tongva

Nicht alle ihre Filme waren gut - findet Anne Hathaway. Trotzdem ist die Schauspielerin nun mit einem Hollywood-Stern geehrt worden. In ihrer Rede würdigte sie amerikanische Ureinwohner.

NINA PROMMER/EPA-EFE/REX

Anne Hathaway hat jetzt auch eine: Die Schauspielerin ist mit einer "Walk of Fame"-Plakette in Hollywood geehrt worden. Es ist der 2663. Stern auf der Flaniermeile im Zentrum der Stadt.

In ihrer Rede würdigte die 36-Jährige den Stamm der Tongva-Ureinwohner, die einst in der Region des heutigen Los Angeles lebten. Deren Seele und deren Geist existierten in der Erde unter ihr weiter, sagte Hathaway. Sie seien die rechtmäßigen Hüter des Stück Landes, auf dem sich nun ihr Stern befinde.

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Anne Hathaway: Ein Stern geht zu Boden

Nicht alle ihre Filme seien wirklich gut gewesen, sagte Hathaway. Sie dankte ihren Fans, die sie immer unterstützt hätten. Ihre Eltern und ihr Ehemann Adam Shulman begleiteten die Schauspielerin zu der Zeremonie.

Zu Tränen gerührt erinnerte Hathaway an den vor zwei Jahren gestorbenen Regisseur Jonathan Demme ("Das Schweigen der Lämmer", "Philadelphia"). Sie würde ihn jeden Tag vermissen. Demme hatte den Star 2008 für das Familiendrama "Rachels Hochzeit" in der Rolle einer alkoholsüchtigen, aufrührerischen Außenseiterin gecastet.

Bis dahin war Hathaway eher durch sympathische Figuren bekannt, etwa in "Plötzlich Prinzessin" oder in "Der Teufel trägt Prada". Mit "Rachels Hochzeit" gelang ihr der Durchbruch im ernsten Fach.

Lob von der Rapperin

Der Film brachte ihr eine Oscarnominierung als beste Hauptdarstellerin ein. Die Trophäe nahm sie schließlich 2013 für ihre Nebenrolle als Fantine in dem Musical "Les Misérables" entgegen.

Die Rednerinnen Rapperin Awkwafina und Regisseurin Dee Rees waren voll des Lobes: Hathaway sei nicht nur talentiert, sondern vor allem unglaublich herzlich und nett.

Mit Awkwafina drehte Hathaway die Gangsterkomödie "Ocean's 8" (2018). Rees ("Mudbound") holte den Star an der Seite von Willem Dafoe für den Netflix-Film "The Last Thing He Wanted" vor die Kamera, der in diesem Jahr erscheint.

jpz/dpa



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