Ansage der Plattenfirma Amy Winehouse hat Hausarrest

Sie sehen wohl ihren Profit gefährdet und keine andere Möglichkeit, ihren Star zu schützen: Amy Winehouse ist von den Chefs ihrer Plattenfirma unter eine Art Hausarrest gestellt worden. Eine 24-Stunden-Beobachtung soll sie von den Drogen abhalten. Eine erste Flucht ist ihr bereits geglückt.


London - Drogen dominierten ihr bisheriges Leben: Jetzt haben die Chefs ihrer Plattenfirma eine Art Hausarrest verhängt und wollen Amy Winehouse damit vom Drogenkonsum fernhalten. Die 24-Jährige werde rund um die Uhr bewacht, schreibt das "People"-Magazin.

Dennoch scheint Winehouse kaum gewillt zu sein, ihrem wilden Leben abzuschwören, denn die skandalumwitterte Sängerin habe bereits eine Gelegenheit zur Flucht genutzt und sei mit Freundinnen in einen Pub gefahren.

"Um ehrlich zu sein: Mein Mann ist weg. Ich bin gelangweilt. Ich bin jung. Ich fühlte, dass es nichts gab, für das sich das Weiterleben lohnte", wird die Soulsängerin zitiert.

Nach ihren Auftritten beim Benefizkonzert zum 90. Geburtstag von Nelson Mandela und beim Glastonbury Festival war die gesundheitlich angeschlagene Winehouse zunächst wieder in ein Krankenhaus gebracht worden, hatte dieses jedoch auf eigenen Wunsch kurz danach wieder verlassen. Sie wird verdächtigt, während ihres Klinikaufenthaltes wieder Drogen genommen zu haben.

Ende Januar hatte sich Winehouse in eine Entzugsklinik in London begeben, nachdem zuvor ein Video veröffentlicht wurde, das sie beim Rauchen einer Crack-Pfeife zeigt.

Laut Angaben ihres Vaters leidet die Sängerin zudem unter dem Anfangsstadium eines Lungenemphysems, das vor allem durch das Rauchen von Crack verursacht wurde.

jjc/ ddp



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