Genf Shakiras Ex scheitert vor Gericht

250 Millionen Dollar fordert Antonio de la Rúa von seiner Ex-Freundin Shakira, er hat mehrere Klagen gegen sie eingereicht. In Genf musste er jetzt eine Schlappe hinnehmen: Er habe keinen Anspruch auf Zugang zu einem Konto der Sängerin, entschied ein Richter.

Popstar Shakira: Sieg vor Gericht
AP

Popstar Shakira: Sieg vor Gericht


New York - Ein Richter in Genf hat einen Antrag von Shakiras Ex-Freund Antonio de la Rúa abgewiesen. De la Rúa forderte Zugriff auf ein Konto der Popsängerin, auf dem sich angeblich Einkünfte aus ihrer gemeinsamen Geschäftsbeziehung befinden sollen.

Wie nun bekannt wurde, entschied der Richter bereits am 17. Juni, dass das Konto nur Shakira gehöre. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf Gerichtsdokumente. De la Rúa hatte geltend gemacht, er habe mit der Sängerin auch nach ihrer privaten Trennung geschäftlich weiter zusammengearbeitet. Dafür habe de la Rúa nicht genug Beweise, entschied der Richter. Verträge gebe es nicht.

De la Rúa geht nicht nur in Genf gegen seine Ex-Freundin vor. In Klagen in New York und Los Angeles behauptet er, die Marke "Shakira" mit aufgebaut zu haben und fordert 250 Millionen Dollar.

Zehn Jahre waren die beiden ein Paar. Shakira macht geltend, de la Rúa sei lediglich ihr Berater gewesen und dafür bezahlt worden. Weitere Ansprüche bestünden nicht. Zudem will sie E-Mails gespeichert haben, in denen de la Rúa geschrieben haben soll, er sei niemals ihr Geschäftspartner gewesen. Dort soll es unter anderem heißen, die Sängerin sei "die einzige Besitzerin und Nutznießerin ihrer Unternehmen".

Shakira ist mittlerweile mit dem spanischen Fußball-Nationalspieler Gerard Piqué zusammen. Im Januar kam der erste Sohn des Paares zur Welt.

hut/AP



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