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Ariana Grande: Wenn Verehrer kein Halten kennen

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Sängerin Ariana Grande "Ich bin kein Stück Fleisch"

Fans braucht jeder Popstar, wie die Luft zum Atmen. Einer hat sich gegenüber Ariana Grande kürzlich im Ton vergriffen. Grund für die Sängerin, sexistisches Verhalten auf Twitter anzuprangern.

Am Anfang war alles noch ganz nett. Eine Popsängerin, ihr Freund - und ein aufgeregter Fan, der nicht weiß, wie er seiner Freude über die Begegnung mit seinem Idol Ariana Grande Ausdruck verleihen soll. Doch die zufällige Begegnung auf dem Weg zum Abendessen nahm für Grande eine unangenehme Wendung.

Auf Twitter beschreibt die 23-Jährige einen Vorfall, der ihr den Appetit verdarb. Ein junger Mann habe sich ihr und ihrem Freund, Rapper Mac Miller, als großer Fan vorgestellt. "Er war laut und aufgeregt, und als M am Lenkrad saß, war er halb im Auto mit uns", schreibt die Sängerin.

Sie habe die Begegnung süß und aufregend gefunden, bis der junge Fan einen Satz zu Miller gesagt habe: "Ariana ist höllisch sexy, Mann. Ich kann verstehen, dass du die knallst."

Der verletzende Spruch war Auslöser für Grandes Abrechnung auf Twitter: "Für einige von euch scheint das keine große Sache zu sein, aber mir ist schlecht und ich fühle mich zum Objekt gemacht."

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Ariana Grande: Wenn Verehrer kein Halten kennen

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Vorfälle wie dieser seien keine Seltenheit, sie würden ihr ständig passieren und dazu beitragen, dass Frauen Furcht entwickeln und sich ungenügend vorkommen würden. "Ich bin kein Stück Fleisch, das ein Mann benutzen kann, um sich zu befriedigen", schreibt sie. "Ich bin ein erwachsener Mensch in einer Beziehung mit einem Mann, der mich mit Liebe und Respekt behandelt."

Wie das US-Magazin "People" berichtet, ist es nicht das erste Mal, dass Grande gegen sexistische Kommentare wettert. Im Mai hatte sie demnach Bemerkungen eines Radiosenders verurteilt, der sich positiv über Oben-ohne-Fotos männlicher Stars wie Justin Bieber geäußert, zugleich aber Miley Cyrus und Kim Kardashian für ihr offenherziges Auftreten kritisiert hatte.

Auch nach ihrem jüngsten Posting musste Grande sich Vorwürfe anhören, sie selbst befeuere doch die Debatte um ihren Körper mit freizügigen Auftritten. "Trotzdem machst du dich in deiner Musik selbst zum Objekt", schrieb eine Nutzerin auf Twitter. Grandes Antwort: "Genau darum geht es. Dass Frauen ihre Sexualität ausdrücken, wird oft mit 'Hey, respektiere mich nicht' verwechselt. Und genau das ist nicht der Fall!"

cnn

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