Aus die Mausi "Mörtel" Lugner lässt sich scheiden

Seit Wochen kursierten Gerüchte, jetzt ist es offiziell: Der Wiener Baulöwe Richard "Mörtel" Lugner und seine Frau Christina "Mausi" lassen sich scheiden. Wer ob des turbulenten Lebens der beiden eine Schlammschlacht erwartet, den wollen die Lugners allerdings enttäuschen.


Wien - "Wir haben uns im Frieden getrennt", sagte Lugner heute der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Details - wie etwa die Frage des Sorgerechts für die gemeinsame Tochter Jacqueline - wollte er nicht nennen. "Meine Frau und ich haben dazu Stillschweigen vereinbart. In einer gemeinsamen Erklärung hatte das Paar zuvor deutlich gemacht: "Unter Rücksichtnahme auf unsere gemeinsame Tochter Jacqueline geben wir dazu keine weiteren Kommentare ab."

Die Mediatorin des Promi-Paars, Heidi Bernhart, sagte APA, die Scheidung sei im beiderseitigen Einverständnis vereinbart worden: "Wir haben in der Mediation daran gearbeitet und uns ohne Streitereien geeinigt." Es gebe eine "einvernehmliche Lösung", betonte sie. "Ohne Rosenkrieg."

Das Ehepaar Lugner ist seit Jahren ständiger Gast in den österreichischen Klatschspalten - und auf dem Privatsender ATV standen die Ehepartner in der Personality-Soap "Die Lugners" bis zuletzt selbst im Mittelpunkt. Mit der 42-Jährigen "Mausi" war der Wiener Bauunternehmer in vierter Ehe verheiratet. Bekannt wurde das Paar insbesondere durch seine Auftritte beim Wiener Opernball. Seit 1992 lud es dorthin Stargäste ein - ausnahmslos gut aussehende, prominente Frauen, die für ihren Auftritt Berichten zufolge großzügig entlohnt werden. Pech hatte er mit seinem Gast in diesem Jahr: Paris Hilton zeigte sich äußerst gelangweilt und spielte in der Ehrenloge mit ihrem Handy.

Scheidungsgerüchte kamen besonders in den vergangenen Wochen auf: Angeblich hatte Christina eine Affäre mit einem Wiener Verleger und Journalisten. "Mausi" schwor, die beiden schrieben nur ein Buch zusammen. "Mörtel" musste unterdessen Berichte über angebliche alte Seitensprünge abwehren. Ende Juli waren die Weichen offenbar gestellt: "Wir sind in Mediatorengesprächen mit offenem Ausgang. Sie können theoretisch auch in einer Scheidung enden", ließ Christina Lugner ausrichten. Nun ist es so weit.

ffr/AFP



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