Flugverbot bei Topmodel-Hochzeit Bar Refaeli verliert die Lufthoheit

Bar Refaeli hat mal wieder Ärger in der Heimat. Für die Hochzeit des israelischen Supermodels sollte der Luftraum südlich von Haifa gesperrt werden. Diese Entscheidung gefiel vielen nicht.

AFP

Bar Refaeli muss die Planungen für ihre Hochzeitsfeier noch einmal ändern: Der israelische Verkehrsminister Jisrael Katz hat die von der Luftfahrtbehörde erlassene Sperrung des Luftraums über dem Ort der Trauung wieder aufgehoben. Die ehemalige Freundin von Leonardo DiCaprio wollte für ihre Hochzeit mit dem israelischen Geschäftsmann Adi Esra den Himmel über dem nordisraelischen Carmel-Gebirge für sich alleine haben.

Geplant war laut israelischen Presseberichten, zwecks Fotoaufnahmen und zur Absicherung fünf Drohnen, einen Heißluftballon und zwei Hubschrauber in die Luft zu schicken. Mit einem der beiden Helikopter wollten demnach die 30-jährige Braut und ihr zehn Jahre älterer Lebensgefährte zur Vermählung am kommenden Donnerstag einfliegen. Ab fünf Uhr nachmittags bis zwei Uhr morgens sollte deshalb der Luftraum südlich der Großstadt Haifa für andere Flugzeuge gesperrt werden.

Die Zustimmung der Luftfahrtbehörde hatte für Entrüstung gesorgt. Am Ende gab der zuständige Minister den Protesten nach. Der Luftraum sei "ein öffentliches Gut", da dürfe es keine Sonderrechte für Privatleute geben, beschied Katz. Ein Ministeriumssprecher konnte nicht sagen, welche der von Refaeli geplanten Aktivitäten in der Luft nun noch möglich sein werden.

Refaeli ist in ihrer Heimat nicht bei allen beliebt. Sie hatte durch eine taktische Kurzehe ihre Einberufung zum Wehrdienst unterlaufen, der auch für Frauen in Israel für 21 Monate Pflicht ist. 2013 kritisierte das Militär eine PR-Kampagne des israelischen Außenministeriums, an der auch Refaeli beteiligt war.

wit/AFP



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