Spezielles Outfit für Bella Hadid Aufgesprüht statt angezogen

Model Bella Hadid bekam ihr Outfit bei der Paris Fashion Week vor den Augen der Zuschauer verpasst: In einem frisch aufgesprühten Kleid schritt sie über den Laufsteg. Massentauglich ist die Technik aber offenbar nicht.
Bella Hadid bei der Fashion Week in Paris

Bella Hadid bei der Fashion Week in Paris

Foto: JULIEN DE ROSA / AFP

Außergewöhnliche Outfits gehören zu Modenschauen dazu – doch manche heben sich noch einmal besonders ab: So wie das Kleid, das Bella Hadid bei der Fashion Week in Paris für das Label Coperni präsentierte.

Das Besondere daran: Es wurde der 25-Jährigen erst auf einer Bühne am Laufsteg auf den fast nackten Körper gesprüht. Die weiße Flüssigkeit verwandelt sich auf der Haut in eine Art Stoff, der noch mit einigen Handgriffen in Form gebracht wurde – so bekam das Kleid unter anderem einen Schlitz verpasst. In dem so entstandenen Outfit konnte Hadid offenbar wie in einem normalen Kleid über den Laufsteg schreiten.

Die Technik wurde laut »Vogue«  von dem Unternehmen Fabrican entwickelt, das von dem spanischen Modedesigner und Wissenschaftler Manel Torres gegründet wurde. Rund sechs Monate hätten Sébastien Meyer und Arnaud Vaillant von Coperni mit Torres und seinem Team an dem Sprühkleid gearbeitet.

Die Flüssigkeit enthält demnach Baumwoll- oder Synthetikfasern, die sich in einer Polymerlösung befinden. Diese Lösung verdunstet beim Kontakt mit dem Körper – es bleibt nur der Stoff zurück.

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»Es ist unsere Pflicht als Designer, neue Dinge auszuprobieren und eine mögliche Zukunft aufzuzeigen«, sagte Mitbegründer Sébastien Meyer, der »Vogue«. Das Unternehmen werde damit kein Geld verdienen, »aber es ist ein schöner Moment – ein Erlebnis, das Emotionen schafft«.

bbr
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