Dauerhafte Kontaktsperre Billie Eilish wehrt sich gegen Stalker

Gleich mehrfach versuchte ein junger Mann aus dem US-Bundesstaat New York, sich Zutritt zum Wohnhaus von Billie Eilish zu verschaffen. Jetzt wurde ihm dauerhaft verboten, sich der Sängerin zu nähern.
Foto: Mike Blake/ REUTERS

Insgesamt siebenmal soll Prenell Rousseau das Haus von Sängerin Billie Eilish aufgesucht haben, bevor er wegen Hausfriedensbruchs festgenommen wurde. Jetzt hat ein Gericht eine dauerhafte einstweilige Verfügung gegen den Mann verhängt. Es ist ihm für mindestens drei Jahre untersagt, sich der Künstlerin oder ihren Eltern zu nähern oder zu versuchen, sie zu kontaktieren.

Die Anordnung kann laut Richterin bei Bedarf verlängert werden. Eilishs Anwalt hatte eine fünfjährige Dauer beantragt. Das Gericht befand drei Jahre für ausreichend, da der Angeklagte zuletzt keine Kontaktversuche mehr unternommen habe.

Auf der Veranda ein Buch gelesen

Am 4. und 5. Mai hatte der 24-Jährige mehrfach an der Tür des Wohnhauses in Los Angeles geklingelt und sich erkundigt, ob die Sängerin dort lebe. Wiederholte Versuche, ihn wegzuschicken, scheiterten den Klägern zufolge. Daraufhin hätten sie einen privaten Sicherheitsdienst alarmiert.

Während die Familie auf diesen wartete, hätte der Eindringling auf der Veranda gesessen, ein Buch gelesen und periodisch vor sich hin monologisiert, sagte Billie Eilish laut Gerichtsdokumenten. Auf Bitten ihres Vaters, das Haus zu verlassen, habe Rousseau nicht reagiert.

Wie das Internetportal TMZ berichtete, trug Rousseau zudem keine Gesichtsmaske, was die Familie angesichts der herrschenden Corona-Gefahr zusätzlich verunsichert habe.

ala
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