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05. Juni 2019, 07:48 Uhr

"Gewaltiges Chaos"

Explosion bei Dreh von James-Bond-Film

Eine Explosion beim Dreh einer Stuntszene für den neuen James-Bond-Film hat Teile des Filmsets zerstört. Ein Mitarbeiter wurde leicht verletzt.

Ursprünglich war eine "kontrollierte Explosion" geplant. Doch dann geriet am Set des neuen James-Bond-Films einiges gewaltig außer Kontrolle.

Beim Dreh einer Stuntszene in den Pinewood Studios in der englischen Grafschaft Buckinghamshire kam es zu gleich drei großen Explosionen. Auf dem Twitter-Account der Produktion hieß es, am Set selbst sei niemand verletzt worden. Allerdings habe ein Mitarbeiter außerhalb des Studios eine leichte Verletzung erlitten.

Außerdem wurden offenbar ein Teil des Daches sowie Wanddekorationen zerstört. Das Boulevardblatt "Sun" zitierte einen Insider mit den Worten, es habe "gewaltiges Chaos" geherrscht. "Etwas ist furchtbar schiefgelaufen." Demnach sei der Mitarbeiter von herumfliegenden Trümmerteilen verletzt worden.

Die Macher des Films "Bond 25" hatten beim Dreh wiederholt mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Hauptdarsteller Daniel Craig verletzte sich bei Dreharbeiten in Jamaika und musste am Fuß operiert werden. Außerdem verzögerten Streitigkeiten über das Drehbuch die Dreharbeiten. Regisseur Danny Boyle wurde durch Cary Fukunaga ersetzt.

In dem Action-Film schlüpft Craig zum fünften Mal in die Rolle des britischen Superagenten mit der Lizenz zum Töten. Oscar-Gewinner Rami Malek ("Bohemian Rhapsody") wird den Bösewicht geben, mit von der Partie sind auch Ralph Fiennes als Chef von 007 und die französische Schauspielerin Léa Seydoux. Der Film soll im April 2020 in die Kinos kommen.

ala/dpa

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