Bristol Palin Verliebt, verlobt, vertan

Sie heiraten, sie heiraten nicht, sie heiraten - sie heiraten nicht! Die zweite Verlobung von Bristol Palin und Levi Johnston hat keine vier Wochen gehalten. "Es ist vorbei", verkündete die Politiker-Tochter nun. Nicht nur gegenüber dem Kindsvater - sondern stilecht in einem Promi-Magazin.

AP

New York - Sie wollte heiraten - ihren Ex. Bristol Palin verlobte sich vor wenigen Wochen zum zweiten Mal mit Levi Johnston, dem Vater ihres Kindes. Innerhalb von nur sechs Wochen sollte die Hochzeit in Alaska stattfinden. "Es fühlt sich richtig an, auch wenn wir nicht den Segen unserer Eltern haben", sagte sie dem Magazin "Us Weekly" selbstbewusst, das Paar ließ sich gemeinsam mit dem Kind für das Cover des Magazins fotografieren. Harmonie in Hochglanz. Das war im Juli.

Doch nun, wenige Wochen nach der Ankündigung heißt es: Kommando zurück.

"Es ist vorbei. Ich habe mit ihm Schluss gemacht", teilte Bristol Palin nun der Zeitschrift "People" mit. Der Grund: Levi habe ihr kurz nach der Bekanntgabe ihrer Verlobung gestanden, dass ein anderes Mädchen möglicherweise ein Kind von ihm erwarte. Eine schwangere Ex-Freundin bestritt indes, dass er der Vater sei.

Levi habe keine Reue gezeigt, warf Bristol Palin nun ihrem Ex-Verlobten vor. Sie fühle sich von ihm betrogen und hintergangen. Das Rampenlicht sei ihm wichtiger als ihre Beziehung.

Das Paar hatte sich das erste Mal drei Monate nach der Geburt des Sohnes Tripp getrennt.

Sarah Palin hatte die Schwangerschaft ihrer minderjährigen Tochter während des US-Präsidentschaftswahlkampfs für die Republikaner 2008 bekanntgegeben und die Hochzeit angekündigt. Nach der Trennung gab es Streit um den Unterhalt und freizügige "Playgirl"-Fotos von Johnston. Außerdem plauderte er viel Privates über die damalige Gouverneurin von Alaska aus.

Das "People Magazin" zitierte ihn einmal mit den Worten, das Thema Scheidung sei in der angeblich heilen Familie Palin durchaus ein Thema gewesen sei: "In diesem Haus wurde viel über Scheidung gesprochen. Es gab Zeiten, in denen Sarah und Todd das erwähnten und dabei ziemlich ernst klangen", sagte Johnston.

Zudem sei Palins Selbstbeschreibung als "Hockey-Mum" weit von der Wahrheit entfernt. "Schon vor ihrer Nominierung (als mögliche Vizepräsidentin, die Red.) gab es nicht viel Erziehung in diesem Haus", sagte Johnston. "Sarah kocht nicht, Todd auch nicht - die Kinder müssen alles selbst machen: kochen, putzen, Wäsche waschen, sich auf die Schule vorbereiten."

Vor kurzem leistete Johnston jedoch öffentlich Abbitte, möglicherweise um seine Rückkehr in den Palin-Clan vorzubereiten: Er bat um Verzeihung dafür, Lügen über seine Ex-Freundin und deren Mutter verbreitet zu haben. Er sei "unglücklich und auch ein bisschen ärgerlich" über die Trennung von Palins Tochter Bristol gewesen, behauptete er nun.

han



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