Rechtsstreit Teilerfolg für Britney Spears – Vater muss sich Vormundschaft weiter teilen

Jamie Spears darf auch künftig nicht allein das Vermögen seiner Tochter Britney verwalten. Das hat eine Richterin im US-Bundesstaat Kalifornien entschieden.
Britney Spears (Archivbild)

Britney Spears (Archivbild)

Foto: Chris Pizzello / dpa

Im Vormundschaftsstreit mit ihrem Vater hat US-Popsängerin Britney Spears einen Teilerfolg erzielt. Eine Richterin im Bezirk Los Angeles wies am Donnerstag Einwände von Jamie Spears gegen die Teilung der Vormundschaft mit einem Finanztreuhänder ab. An der Online-Anhörung nahm Berichten zufolge der 68-Jährige teil, nicht aber seine Tochter.

Nachdem die 39-Jährige wegen beruflicher und privater Probleme psychisch zusammengebrochen war, hatte ein Gericht 2008 entschieden, ihrem Vater die Vormundschaft zu übertragen. Seither verwaltet Jamie Spears das Vermögen seiner berühmten Tochter.

Im vergangenen Jahr beantragte Britney Spears vor Gericht, ihn aus dieser Rolle zu entlassen. Im November bestätigte Richterin Brenda Penny am Superior Court des Bezirks Los Angeles die Vormundschaft zwar, benannte aber auf Antrag der Musikerin einen Finanztreuhänder als Co-Vormund.

Über ihren Anwalt ließ die Sängerin daraufhin bekannt geben, dass sie nicht wieder auftreten werde, solange ihr Vater die Kontrolle über ihre Karriere und ihr Vermögen habe.

Eine Anfang Februar veröffentlichte Dokumentation der »New York Times« über Spears' Leben unter der Vormundschaft ihres Vaters entfachte heftige Diskussionen vor allem in den sozialen Netzwerken. Stars wie Miley Cyrus, Sarah Jessica Parker oder Komikerin Bette Midler solidarisierten sich mit der Sängerin und griffen dabei mitunter den populären Hashtag #FreeBritney auf.

wit/dpa/Reuters
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