New Jersey Bruce Springsteen will nicht mit Raststätte geehrt werden

Whitney Houston, Jon Bon Jovi, Frank Sinatra: Zahlreiche hochkarätige Stars kommen aus New Jersey – das will der US-Staat nun mit einer Werbeaktion für sich nutzen. Einer hat darauf allerdings keine Lust.
Springsteen im Mai 2016 bei einem Auftritt in Madrid

Springsteen im Mai 2016 bei einem Auftritt in Madrid

Foto: J.P.Gandul/ dpa

Zahlreiche Autobahnraststätten in New Jersey sollen nach aus dem US-Bundesstaat stammenden Stars wie James Gandolfini, Whitney Houston, Jon Bon Jovi und Frank Sinatra benannt werden. Der ebenfalls in New Jersey geborene Sänger Bruce Springsteen lehnte diese Ehrung allerdings ab.

Insgesamt neun Raststätten entlang des Garden State Parkway würden umbenannt, »um das herausragende Talent der Menschen in New Jersey und ihre Beiträge für die Welt« zu zeigen, erklärte  Gouverneur Phil Murphy, der früher US-Botschafter in Deutschland war.

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Unter den Geehrten sind noch lebende und bereits gestorbene Persönlichkeiten mit einem Bezug zu New Jersey. An den Raststätten soll es zudem kleine Ausstellungen zu ihrem Leben und Werk geben. Einer der wohl berühmtesten Stars aus dem Bundesstaat steht allerdings nicht auf der Liste: Sänger Bruce Springsteen habe die auch für ihn geplante Ehrung »respektvoll abgelehnt«, zitierten US-Medien eine Sprecherin der New Jersey Hall of Fame, die an der Aktion beteiligt war. Gründe dafür wurden nicht genannt.

aar/dpa
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