Ende der Schauspielkarriere? Warum Cameron Diaz keine Filme mehr drehen will

Die 48-jährige Schauspielerin hat mit Hollywood abgeschlossen – denn sie hat eine viel erfüllendere Rolle gefunden.
US-Schauspielerin Cameron Diaz

US-Schauspielerin Cameron Diaz

Foto: BEN STANSALL/ AFP

Sieben Jahre sind vergangen, seit Cameron Diaz das letzte Mal in einem Film zu sehen war – in der Neuverfilmung des Musicals »Annie« von 2014 hatte die Schauspielerin ihre vorerst letzte Rolle. Seitdem ist es ruhig um sie geworden. Nun erzählt die 48-Jährige in einem Interview, warum sie sich nicht vorstellen kann, weitere Filme zu drehen.

»Ich weiß, dass ich einem Film gerade nicht das geben könnte, was er braucht«, erzählt Diaz in einem Interview mit »Yahoo Finance Presents« , in dem sie ihre neue Biowein-Marke vorstellt. All ihre Energie sei momentan auf ihre Familie konzentriert.

Cameron Diaz hat 2015 den Sänger Benji Madden geheiratet, Ende 2019 bekamen die beiden ihre Tochter Raddix.

»Ich habe meiner Karriere bereits 100 Prozent gegeben«, sagt Diaz. Jetzt sei das Privatleben dran: »Eine Familie zu haben, verheiratet zu sein, ist das Erfüllendste, was ich in meinem ganzen Leben getan habe.«

Auf die Frage, ob sie das Filmemachen nicht vermisse und es wieder aufnehmen wolle, antwortet Diaz mit einem klaren »Nein!«

»Sag niemals nie«

Etwas weniger hart fällt ihre Antwort im Gespräch mit Bruce Bozzi beim Radiosender »Radio Andy«  aus. Dort erzählt sie, das Weinunternehmen sei die einzige Arbeit, der sie sich abseits ihrer Familie aktuell im Homeoffice widme. Dennoch wolle sie nichts ausschließen. »Werde ich jemals wieder einen Film drehen? Ich plane es nicht, aber wer weiß – vielleicht. Sag niemals nie«, so Diaz.

Allerdings könne sie sich in ihrer jetzigen Rolle als Mutter nicht mehr vorstellen, wie früher 14 bis 16 Stunden am Tag mit Dreharbeiten zu verbringen. Alles sei daher für sie zur richtigen Zeit geschehen. »Ich hätte damals nicht die Mutter sein können, die ich heute bin«, sagt Diaz. »Vielleicht habe ich mit der Familiengründung gewartet, um all diese anderen Dinge vorher tun zu können und jetzt keine Ablenkung mehr [von der Mutterrolle] zu haben.«

Gleichzeitig sei sie sich darüber im Klaren, wie privilegiert ihre Situation sei. Andere Mütter hätten nicht die Möglichkeit, sich diese Freiheit zu nehmen. »Ich bin so dankbar, dass ich hier bei meinem Kind sein kann und die Mutter sein kann, die ich sein möchte«, sagt Diaz.

zob
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