US-Rapperin Cardi B angeklagt "Ich gehe nicht in den Knast"

Sie soll zwei Bardamen mit Flaschen, Wasserpfeifen und Stühlen beworfen haben: Rapperin Cardi B ist angeklagt worden. Die Musikerin reagierte mit einer Ansage.

Johannes EISELE/AFP

Ein Abend in einem New Yorker Nachtclub hat für die Rapperin Cardi B ein juristisches Nachspiel. Sie ist angeklagt worden, wie unter anderem die "New York Times" und "Entertainment Online" berichten. Demnach werden ihr unter anderem versuchte Körperverletzung und Belästigung vorgeworfen.

In der Klage geht es um eine Nacht im August 2018. Belcalis Marlenis Almanzar, wie die Rapperin heißt, besuchte den "Angels Strip Club" in Queens. Sie soll mit zwei Bardamen in Streit geraten sein. Angeblich, so die "NYT", hatte eine der beiden Frauen eine Affäre mit dem Ehemann der Rapperin.

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Cardi B angeklagt: "Ich gehe nicht in den Knast"

Es kam offenbar zu Handgreiflichkeiten. Laut den Berichten warfen Cardi B und neun ihrer Freunde mit Flaschen, Stühlen und Wasserpfeifen nach den beiden Angestellten. Die Musikerin wurde vorübergehend festgenommen. Laut Gerichtsdokumenten sagte eine der Frauen, ein Drink sei in ihrem Gesicht gelandet. Sie habe an Juckreiz und vorübergehender Blindheit gelitten.

Die Staatsanwaltschaft äußerte sich nicht zu dem Verfahren. Die Rapperin schon: Cardi B trat am Sonntag bei den BET Awards auf. "Ich gehe nicht in den Knast", sagte sie immer wieder auf der Bühne, wie ein Video zeigt. Am Montag wird sie vor Gericht erwartet.

Es ist nicht der erste Handgreiflichkeit der Rapperin, die öffentlich wird. Im vergangenen Jahr war ein Streit zwischen ihr und Nicki Minaj eskaliert - die beiden gingen auf einer Party aufeinander los.

jpz



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