Crash in Stockholm Schwedischer König Carl Gustaf in Autounfall verwickelt

Schwedens König Carl XVI. Gustaf hat einen Autounfall unverletzt überstanden. Auf dem Weg zum Flughafen saß der Monarch auf dem Rücksitz seines Wagens, als der Mercedes mit einem anderen Auto zusammenstieß.

Abschleppwagen mit verunglücktem Mercedes: Schäden auf der Beifahrerseite
DPA

Abschleppwagen mit verunglücktem Mercedes: Schäden auf der Beifahrerseite


Stockholm - Schwedens König Carl XVI. Gustaf ist auf dem Weg zum Stockholmer Flughafen in einen Verkehrsunfall verwickelt worden. Ein anderes Auto sei mit dem Wagen des 68-Jährigen kollidiert, sagte eine Sprecherin des Hofes. Dem König gehe es aber gut.

Carl Gustaf saß demnach auf dem Rücksitz, als sein Mercedes mit dem entgegenkommenden Wagen zusammenstieß. Dieser sei unmittelbar vor der Kollision nach links abgebogen. Die Zeitung "Aftonbladet" veröffentlichte auf ihrer Webseite ein Foto, dass die Schäden an der Frontseite des königlichen Wagens zeigt. Auf der Fahrerseite ist der ausgelöste Airbag zu sehen.

Unverletzt blieben der Hofsprecherin zufolge auch Carl Gustafs Fahrer sowie ein weiterer Mitarbeiter, der ebenfalls im Wagen gesessen hatte. Ob der oder die Insassen des anderen Autos verletzt wurden, konnte sie nicht sagen.

Zu dem Unfall sei es direkt vor Schloss Drottningholm gekommen, dem Wohnsitz der Königsfamilie. Carl Gustaf habe nach dem Zwischenfall den Wagen gewechselt und seine Reise nach Nordschweden wie geplant fortgesetzt, hieß es.

Trotz der eigentlich sicheren Straßen in Schweden sind königliche Autounfälle dort fast schon Tradition. So trägt eine tückische Biegung in Stockholm den Namen "Kungens Kurva" (Königskurve), seit Gustaf V. dort 1946 im Straßengraben landete. Damals war der Chauffeur zu schnell gefahren. Im südlichen Norrköping gibt es den "Kungens rondell", seit Carl XVI. Gustaf 2005 in dem Kreisverkehr ein anderes Auto rammte. Bei dem Crash saß der König persönlich am Steuer seines BMW.

rls/dpa/AP/AFP

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