Carla Bruni Die Braut, die sich nicht traut

Erst massive Liebesbalz, jetzt Zaudern und Zagen: Französische Medien wollen dunkle Wolken am Liebeshimmel ihres Staatspräsidenten Sarkozy und seiner Freundin Carla Bruni ausgemacht haben. Was, wenn sie nicht mehr will?


Paris - Ist Carla Bruni "zu frei für den Élysée?", fragt das französische Magazin "Vsd" in seiner aktuellen Ausgabe. Und die "Gala" weiß zu berichten - unter Berufung auf Freunde Brunis - die Freundin des Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy leide unter dem "Höllendruck", mit dem sie der ungeduldige Politiker zu einer Heirat dränge. Allein der Gedanke ans strenge Protokoll am Palast drücke der Sängerin aufs Gemüt. Sie wirke in den vergangenen Tagen "sehr angespannt, schnell den Tränen nahe". Eine Sprecherin des französisch-italienischen Exmodells lehnte dazu heute jede Stellungnahme ab.

Dafür spekulieren die Promi-Postillen umso eifriger: Bruni wolle keine "neue Marie Antoinette" werden und sich "von der Etikette im Schloss" ersticken lassen, heißt es in der "Gala". Statt mit ihrem Freund eine Hochzeit zu planen, bereite die Sängerin lieber ihre neue CD vor, im Februar sollen die Aufnahmen beginnen.

Vor einer Woche hatte Bruni Berichte über eine heimliche Hochzeit mit Sarkozy dementiert. Sie fügte allerdings hinzu, dass eine Ehe "zu unseren gemeinsamen Projekten" gehöre. Der Staatschef selbst erklärte in seiner Neujahrspressekonferenz, es sei beiden ernst, es sei aber nicht die Presse, die ein Datum für eine Vermählung festsetzen werde.

Unermüdlich hetzte Sarkozy in den letzten Tagen durch die französische Provinz, um Wahlkampf für die bevorstehende Kommunalwahl zu machen. Das wiederum habe Carla Bruni verunsichert. Der tägliche SMS-Austausch könnte ihr nicht die Schulter ihres Liebhabers ersetzen, an die sie sich lehnen wolle, schmachtet die "Gala".

Sollte Carla Bruni es sich anders überlegen, muss das nicht zwangsläufig einen Auflage-Verlust für die bunte Presse bedeuten. Unterhaltsam wäre es sicher, wenn "Speedy Sarko" seine Balz fortsetzte. An Kandidatinnen dürfte es nicht mangeln...

dek/AP



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