Carla Bruni Ein bisschen schwanger

Erst Geturtel unter Pyramiden, dann Einzug in den Elysée-Palast - und nun eine Schwangerschaft? Mitnichten, Gerüchte über bevorstehende Elternfreuden bei Carla Bruni und Staatspräsident Nicolas Sarkozy stellten sich als frei erfunden heraus. Nur: Wer hat sie in die Welt gesetzt?


Paris - Tagelang wucherten die Gerüchte über eine Schwangerschaft Carla Brunis in der französischen Klatschpresse. Würde die Freundin des französischen Staatschefs Nicolas Sarkozy - nach wochenlanger öffentlicher Balz - diesen nun zum Vater machen?

Mitnichten. Carla Bruni ist keineswegs "enceinte". Nun geht es darum, herauszufinden, wer die Gerüchte in die Welt setzte.

Die Gratiszeitung "20 Minutes" dementierte inzwischen, Urheber der Angaben zu sein. Die Redaktion des Blattes habe diese "angebliche Information" über Bruni nie verbreitet, erklärte die Chefredaktion heute auf der Website des Blattes. Richtig sei lediglich, dass ein Blogger das Gerücht über die angebliche Schwangerschaft auf die Website 20minutes.fr gesetzt habe, auf der rund 3000 fremde Blogs beheimatet seien.

Am Wochenende hätten mehrere in- und ausländische Medien das Gerücht übernommen und sich dabei auf das Gratisblatt berufen, erklärte die "20minutes"-Chefredaktion. Die Zeitung habe aber weder in ihrer Print- noch in der Internet-Ausgabe jemals über das Gerücht geschrieben, das seit Anfang vergangener Woche im Internet für Furore sorgt. Dem Gerücht zufolge wurde die 40 Jahre alte Bruni in der ersten Januarwoche in einem Krankenhaus im Pariser Edelvorort Neuilly gesehen, um sich wegen der Schwangerschaft betreuen zu lassen.

Sarkozy hatte die aus Italien stammende Sängerin nach eigenen Angaben Ende November kennengelernt, wenige Wochen nach der Trennung von seiner zweiten Ehefrau Cécilia. Vergangene Woche hatte der 52-jährige Präsident öffentlich über eine Heirat mit dem früheren Model gesprochen.

pad/AFP



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